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Wie trägt man eigentlich … einen Kimono?

IMG_5022Mein Favorit dieses Sommers ist ein Kimono. Kimonos gibt es in den unterschiedlichsten Variationen: kurz wie eine Jacke oder knie- bzw. bodenlang, gemustert oder uni, traditionell oder modern, für Männer oder für Frauen. Ich habe meinen in einem Second-hand Shop gefunden. Er ist ein Kimono „light“, hat ein westliches Muster, ist ungefüttert und unkompliziert geschnitten. Er hat die typische T-Form mit weiten Ärmeln, kann gewickelt und gebunden werden und macht dann eine ausgesprochen gute Figur.

Zu einem Kimono passt alles, was eine fließende, schmale Silhouette hat und zurückhaltend ist. Zum Beispiel Culottes, ein schmaler Rock oder eine Hose mit einem Seidentop oder ein eng geschnittenes Kleid. Der Kimono wird in diesem Fall offen getragen und fungiert als luftiger, unbeschwerter Sommermantel. Falls der Kimono keinen Bindegürtel hat und man ihn schließen möchte, passt ein schlichter Ledergürtel zum Look. Dazu lassen sich gut Wedges oder Ballerinas und eine kleine Seventies Hippiebag kombinieren.

Mit einem Obi (meinen fand ich bei Annette Görtz), einem japanischen Kimonogürtel, wird der Kimono zu einem extravaganten Statement-Outfit à la Japonaise, der keine weiteren Accessoires benötigt. Insbesondere japanisch Angehauchtes wie Fächer, Haarschmuck oder Täschchen würden an einer westlichen Frau karnevalesk wirken und den Look in Lächerliche ziehen.IMG_5045

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