Wie läuft man schick und bequem aus dem Meeting in die Kita?

IMG_9553+Hohe Absätze sind im Leben einer modebewussten Frau natürlich immer ein Thema. Für mich auch. Früher war ich im wahrsten Wortsinn schmerzfrei und legte auf hohen Hacken ohne mit der Wimper zu zucken einige Kilometer am Stück zurück. Auch im Job war ich fast immer auf mindestens vier, gerne auch mehr Zentimetern unterwegs.

Hohe Absätze mit Kind sind dann wieder ein Thema für sich. Gerade schwanger, sah ich mich vor meinem inneren Auge auf hohen Absätzen mit dickem Bauch über die Parties stolzieren und stellte mir das überaus schick vor. War es auch, und gegen alle Warnungen stöckelte ich zwar nicht mehr ins Büro (da dann doch lieber auf Flats), tatsächlich aber durchaus auf der ein oder anderen Abendveranstaltung herum, wenn mein Sakralgelenk das mitmachte. GUT SO!

Im ersten Jahr mit Baby Oscar gab es nämlich so gut wie keine Veranstaltung für mich, auf der hohe Absätze in irgendeiner Form passend gewesen wären. Ich legte alle meine Wege auf Chucks, in Sandalen oder in Boots zurück. So lässig ich das am Anfang fand, so sehr hing es mir zum Schluss zum Hals raus.

Zurück im Job war ich nicht nur glücklich, endlich wieder das Gehirn mit anderen Inhalten als „Alles rund ums Baby“ füttern zu dürfen, sondern freute mich auch, mein modisches Repertoire wieder etwas weiter spielen zu können. Hohe Absätze bleiben – entgegen meiner naiv-hoffnungsvollen Vorstellungen – aber auch seitdem die Ausnahme. Allein das Tempo zwischen Kita-Auto-Büro-Auto-Kita erfordert eigentlich Laufschuhe und das Schleppen des Kindes morgens und am Nachmittag sowie Anschlusstermine auf Spielplatz und andere Kindertreffen führen Highheels ungefähr so ab adsurdum, wie der Style von Daniela Katzenberger auf dem Bio-Bauernhof. Trotzdem möchte man schick aussehen, taff auftreten und sich und den Kollegen ja irgendwie auch optisch demonstrieren: Mit mir ist hier wieder absolut zu rechnen.

Für all diese Ansprüche habe ich nun die richtigen Schuhe für die laufende Saison: Slip-ons von Paiise aus (natürlich) Italien. Ich sah sie während eines Kurzurlaubs an der Ostsee in einer kleinen Boutique und schlich aufgrund des Preises mehrmals an ihnen vorbei, musste sie dann aber einfach haben. Wie auf Wolken läuft man auf dem Fußbett, von feinstem Leder umhüllt (von innen, außen und allen Seiten) denken die Füße nicht einmal ans Schwitzen. Mit Silber-Weiß liege ich mit diesen Schuhen absolut im Trend und bin in den Kombinationsmöglichkeiten überaus variabel. Ich trage sie eigentlich zu allen Farben, gerne aber auch zu allen Grau- und Weißtönen. Jeans, Jogpants, Chinos, schmale Bundfaltenhosen und sogar ein enger, bis zu den Knien geschlitzter Maxirock sehen zu meinen neuen Lieblingstretern perfekt aus. Obenrum ist eh alles möglich – von Bluse, Blazer, Strickjacke und T-Shirt geht alles. Mein Sohn spielt übrigens sehr gerne mit den silbernen Fransen und Bömmeln – im Wartezimmer beim Kinderarzt, wo das Berühren aller Spielzeuge vor Ort NEIN! ist, ein nicht zu unterschätzender weiterer Vorteil der Superschuhe.IMG_9547+

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