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Vergissmeinnicht: Muttertag!

Das Computerprogramm macht´s möglich: Mutter und Tochter verschmelzen zu einer Einheit! Verblüffende äußerliche Ähnlichkeiten werden ins Bild gesetzt und machen nachdenklich. Was die Technik vermag, zeigt sich im “realen” Leben oft anders, vielleicht sogar besser! Zu meiner Kinderzeit wurde in der Schule großer Wert darauf gelegt, dass jedes Kind blumenumrankte Gedichte in Schönschrift gestaltete, um am Muttertag zu zeigen, wie wichtig und gut es ist, eine Mutter zu haben! Der Frühstückstisch musste gedeckt und mit selbstgepflückten Vergissmeinnicht umkränzt werden. Auf keinen Fall “Widerworte” geben und ganz artig sein, war das Tagesprogramm!

Rituale finde ich schön, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sie losgelöst von empfundenen Gefühlen auf Dauer ihren Sinn verlieren. Deshalb habe ich mich viele Jahre über die muttertäglichen Aufmerksamkeiten meiner Tochter gefreut, aber viel wichtiger sind mir die sporadischen kleinen Nachrichten und unsere Gespräche, die zeigen, dass es die erwachsene Tochter und die Mutter freut, voneinander zu hören. So lassen wir uns gegenseitig am Leben des jeweils anderen teilhaben.

Fast in jedem Land der Welt wird der “Muttertag” in irgendeiner Form begangen! In Albanien und Südkorea heißt er “Elterntag”, in der Mongolei “Mutter-Kind-Tag”. Mancherorts wird die Mutter international und es heißt “Internationaler Frauentag”. Abgesehen von der (in Deutschland oftmals belasteten) Historie dieses Ehrentages, sollten wir Mütter und Töchter diesen Tag ganz einfach zum Anlass nehmen, um im Gespräch zu bleiben!

Ob mit Vergissmeinnicht oder ohne…

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