Unisex: Each x Other

FotoDiese Art von Gleichberechtigung soll so schön sein, verspricht das neue Label Each x Other! Von Künstlern und Designern, u.a. von  Ilan Delouis und Jenny Mannerheim, entworfene Kleidung, die von Frauen wie auch von Männern getragen werden kann! (Website). “‘Simple cut’ ist interessant!” “Steht nur sehr schlanken Menschen!” “Viele schwule Männer tragen das.” “Hat was!” sind spontane Reaktionen auf meine Nachfrage. Mann und Frau bedienen sich aus ein und demselben Kleiderschrank, tauschen Kleidungsstücke problemlos untereinander aus und achten darauf, sich zumindest größenmäßig auf keinen Fall zu weit voneinander zu entfernen! Diese besondere Ästhetik, inspiriert von mythischen Erzählungen und dem Spiel mit Androgynität präsentiert sich in Form grafischer Drucke, klarer Struktur und im Dialog mit der Kunst, getragen von der  Idee einer weltumspannenden, kreativen Gemeinschaft. “Art meets Fashion.” Die Kollektionsteile lassen sich in Deutschland finden. In Geschäften in Berlin, auch in Hamburg, Frankfurt, München und anderswo. Sogar in Paderborn! Auf der Internetseite des Labels präsentieren sich Models (eindeutig weiblich, oder!?) vor Kunstobjekten, Gemälden und Fotos. Streifen, Schriftzüge, viel Schwarz-Weiß bestimmen  die modische Aussage: “Here comes everybody”! Ist der Mann noch ein Mann? Will die Frau nicht mehr Prinzessin sein? Gefällt uns das? Ist das modische Zukunft? Trägt dieses modische Konzept der Fusion zwischen Mode, Kunst und Film zur Verständigung und zu mehr Harmonie zwischen den Geschlechtern bei? Oder ist das alles einfach nur eine prima Geschäftsidee? Probieren wir es an!

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