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Mehr als ein Hotel: Gästehaus „Kloster“ der Stiftung Insel Hombroich

PicMonkey Collage10Das Gästehaus der Stiftung Insel Hombroich liegt auf der Raketenstation Hombroich. Sie wurde von der NATO im Zuge des Kalten Krieges eingerichtet und bis 1990 genutzt. Karl-Heinrich Müller, der Gründer des Museums Insel Hombroich, erwarb sie 1994. Heute gehört das Gästehaus zur Stiftung Insel Hombroich. Hier leben und arbeiten bildende Künstler, Autoren und Komponisten. Es finden Ausstellungen und Konzerte statt. Um die ursprüngliche Bestimmung der Raketenstation nicht vergessen zu lassen, wurde das ehemalige Militärgelände behutsam umgestaltet. Tadao Ando, Alvaro Siza und Claudio Silvestin bauten Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude. Darüber hinaus entstanden ein eigenständiger Landschaftsraum, ein Klostergarten und ein Gästehaus für Besucher. Es ist ein magischer, stiller Ort mit dem Namen „Kloster“. Ein idealer, zentral gelegener Übernachtungsort für die Kunstpilgerfahrt durchs Rheinland, jedenfalls für Besucher, die die Abgeschiedenheit mögen. Das strenge Gebäudeensemble des Architekten Erwin Heerich ist aus rotem Klinker errichtet worden. In seinem Zentrum befindet sich eine große Eiche. Um sie herum gruppieren sich 14 Gästewohnungen, jeweils mit eigenem Eingang zu einem 4 Meter hohen Raum mit Pultdach. Die Möblierung ist schlicht und sehr schön. Sie besteht aus Tisch, Stuhl, Bett, Nachttisch, einem offenen Schrank ohne Hinterwand und Türen und Fabrikleuchten als Decken- und Nachttischlampe. Das minimalistische Inventar wird ergänzt durch hochwertige Leinenbettwäsche, puristische Badehandtücher und solide Schurwolldecken. Gastronomie fehlt im Gästehaus, jedoch kann jeder Gast die exzellent ausgestattete Profiküche im Gemeinschaftshaus nutzen und seine Mahlzeiten im Speiseraum einnehmen. Man sitzt auf Hockern an einem 10 Meter langen Tisch mit Blick in den Garten.

(Langen Foundation, Raketenstation Hombroich 1, 41472 Neuss, www.langenfoundation.de)

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