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Shoes: Pleasure & Pain

PleasureandPainCollage

Schuhe. Sie zieren unsere Füße, bieten Schutz und halten warm. Oft sind sie “pleasure”, manchmal “pain” – gerade dann, wenn sie als High Heels daher kommen. Genau um diesen Gegensatz geht es in einer Ausstellung im Victoria & Albert Museum in London – Shoes: Pleasure and Pain – die ich mir nun endlich einmal ansehen konnte.

Gut 200 Paar Schuhe sind in der Ausstellung zu sehen. Von ägyptischen Sandalen mit Beschlag aus echtem Blattgold bis hin zu den von Malcolm McLaren und Vivienne Westwood designten Spiky Heels.

Man kann viel über die Bedeutung von Schuhen in verschiedenen Jahrhunderten und Kulturen lernen. So wird beispielsweise die in China bis Anfang des 20. Jahrhunderts angewandte Praxis des Fußbindens erklärt – dazu hatte ich bereits im Bata Shoe Museum in Toronto eine sehr interessante (wenn auch erschreckende) Interpretation gesehen. Die Schuhe für Frauen mit gebundenen Füßen sind jedenfalls einfach furchterregend klein. Wenn man so ein Paar wirklich sieht, wird einem verdeutlicht, wie unglaublich schmerzhaft die Prozedur gewesen sein muss.

Man lernt auch, wie man Schuhe denn am besten transportieren kann. Ende des 19. Jahrhunderts zum Beispiel in einer riesigen Kiste, in der sich etliche Paare sicher unterbringen ließen (ich will auch so eine!). Auch Cinderella hat, mitsamt ihrem Schuh aus Glas, ihren Platz. Weitere interessante Highlights für mich waren die einfach unglaublich unpraktischen Hochzeits Paduka – wie kann sich jemand nur so ein Monster ausdenken? Und die futuristisch hohen Aussichten. Überhaupt kann man einiges erfahren über die Kunst des Schuhdesigns, von Louboutin bis zu United Nude.

Insgesamt eine sehr gelungene Ausstellung, die viele faszinierende Einblicke in die Welt der Schuhe bietet.

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