Schürzenjäger…

FotoManche Männer sind es und bleiben sich ewig treu! So soll angeblich die Schürze auch des Mannes liebstes Kleidungsstück – an der Frau – sein…

Die wirklichen, die echten, die alltagstauglichen Schürzen hängen an meiner Küchentür und verkörpern für mich eine Art “Drei-Generationenmodell”. und jede von ihnen erzählt ihre ganz eigene Geschichte: Links außen ist die Omma (!) Schürze. sie wurde von meiner Großmutter selbst genäht, ist geblümt, reicht bis zur Wade und lässt sich hinten mit zwei Knöpfen verschließen. in diesem “Ganzkörpermodel” kann man sich in der Küche drehen, wie man möchte, und kein Fettspritzer kann die Sonntagskleidung darunter erreichen!

Die mittlere, selbst genähte Schürze verdankt ihren Ursprung einem Geschirrtuch, ist mit einem feinen Rundherum-Bändchen zum Binden versehen und steht für die Generation meiner mittlerweile 80-jährigen Mutter. Ich habe sie mir von ihr gewünscht, denn Mütter dürfen Töchter auch Praktisches für den Haushalt schenken! Diese Schürze begleitet mich schon viele Jahre und ist nach zahllosen Wäschen etwas fadenscheinig geworden. Aber, ich weiß, eine Nachfolgerin wird es nicht geben, denn meine Mutter näht nicht mehr.

Die dritte Schürze mit den leuchtenden Granatäpfeln habe ich mir vor Jahren in Italien auf dem Markt gekauft. Ich reiste allein und wollte mich wahrscheinlich mit etwas trösten, was an Geborgenheit und gemütliche Zusammenkünfte in der warmen Küche erinnert. Meine Tochter findet das Muster der Schürze scheußlich, aber ich denke beim Kochen gern an Bella Italia und stoße mit meinem Gegenüber fröhlich auf weitere sinnliche Kochgenüsse an!

Und dann gibt es da noch die Schürze mit dem Leopardenmuster…

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