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Schiff Ahoi!

Jetzt mal eben Schiff Ahoi rufen, an Bord steigen und auf Kreuzfahrt gehen – dazu hätte ich auf jeden Fall Lust. Hier ist es grau und nass und kalt, und wir befinden uns inmitten eines Wahlkampfs, bei dem Boris Johnson sich zu einem noch größeren Lügenbaron macht. Da wäre es jetzt sicher in ferneren Gefilden netter. Aber als ich so durch Leith – den Hafen von Edinburgh – streifte, kamen immerhin ein paar Gedanken zur Freiheit auf den Weltmeeren auf. Von diesem Hafen aus fuhren viele Schotten in die Welt hinaus – zum Beispiel die Familie Jack, über die ich in einem meiner Bücher geschrieben habe – und es wurde natürlich auch Handel betrieben. Auch heute ist hier noch immer viel Betrieb und Schiffe gehen ein und aus.

Fest verankert in Leith

Das Schiff Fingal allerdings liegt fest verankert in einem Teil des Hafens am Dock. Markant ragt es aus der eher industriellen Umgebung heraus. Frisch gestrichen und mit schönen Holztüren strahlt es von aussen, wenn auch in ganz klein, den Luxus eines der alten Ozeanriesen aus vergangenen Jahrhunderten aus. Diese Gefühl wird noch durch die interessanten Perspektiven auf die Geschichte des Hafens von Leith selbst verstärkt, denn das Schiff liegt direkt gegenüber von einem alten Hafengebäude. Ende des 19. Jahrhunderts wird genau dort wohl die Familie Jack abgelegt haben. Zunächst nach London, und von dort dann weiter mit einem größeren Schiff nach Neuseeland. In den 1880er Jahren dauerte das noch immer bis zu sechs Monate! Daran möchte ich lieber nicht denken. Aber wenn man die Gangway mit dem roten Teppich hochläuft kommen fast Kate Winslet-Gefühle auf. Fehlt nur noch Leonardo Di Caprio – aber bitte ohne Eisberg!

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Schwimmendes Hotel

Auf so einem schwimmenden Hotel, so stelle ich mir vor, wird man im Bett – auch wenn es keine richtigen Wellen gibt – in den Schlaf geschunkelt. 23 Kabinen gibt es hier, die man mieten kann. Beschrieben werden sie auf der Webseite als luxuriös wie auf einer Superyacht, aber mit dem Charme vergangener Tage. Dementsprechend hoch sind auch die Kosten für eine Kabine. Aber vielleicht kommt ja mal ein Sugar-Daddy daher und sagt Ahoi! Ein Schifffahrt ist ja sprichwörtlich auch lustig!

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