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Reaching Out

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Im Reaching Out Tea House – mit einem Ring, der in der Reaching Out Werkstatt gefertig wurde.

Nach dem Abi – mittlerweile also schon eine ganze Zeit her – entschied ich mich dafuer, nicht sofort ein Studium zu beginnen. Zum einen hatte ich oefter schon einmal darueber nachgedacht, dass ich, waere ich an Mann, gar keine andere Wahl gehabt haette – Bundeswehr oder Zivi. In vielen anderen Laender ist die Tradition des “gap years” auch tief verankert. Nur reisen wollte ich aber nicht. Mir ging es eher darum, Erfahrungen zu sammeln, mit Menschen zu arbeiten, und etwas zu tun, was ich vermutlich im spaeteren Berufsleben nicht tun wuerde. Und so begann im Herbst 1999 meine Zeit als co-worker bei Tiphereth in Edinburgh.

Seit meinem ersten Jahr dort (es gab spaeter noch einmal eine Wiederholung, als ich 2002-03 in Edinburgh studierte) liegt mir die Unterstuetzung von Behinderten noch immer sehr am Herzen. So untersuetze ich zum Beispiel Handicap International, und ueber deren Facebook Seite erfuhr ich vor einiger Zeit auch vom Reaching Out Projekt in Hoi An, Vietnam.

Reaching Out bietet Menschen mit Behinderungen Arbeitsmoeglichkeiten, entweder in der Wekstatt – dort werden zum Beispiel wunderschoene Tuecher und Schmuck gefertigt. Alles folgt dem Fair Trade Prinzip. Zudem gibt es aber auch noch das Reaching Out Tea House. Dort arbeiten nur taubstumme Menschen. Und anstatt diese Tatsache negativ zu sehen wird sie einfach – head-on, wie man so schoen auf Englisch sagt – angegangen: das Reaching Out Tea House ist nach eigener Definition eine Oase der Ruhe im Gewusel von Hoi An. Bestellt wird auf Zetteln. Kleine Baukloetze – beschriftet mit Standardfragen, zum Beispiel nach der Rechnung – helfen auch dabei, mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Es gibt die wunderbarsten Tees und kleine suesse Gaumenfreuden.

Ich danke allen Mitarbeitern im Reaching Out Tea House fuer die schoene Erholung vom Reisestress, die sie uns ermoeglicht haben. Ein tolles Projekt!

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