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Raw 2 (Vintage-Style)

IMG_4965Ja ja, die Sache mit dem Sequel … Vor meiner Abfahrt nach Toronto schrieb ich ueber Raw Food und meine ersten geschmacklichen Erfahrungen in Toronto vor ein paar Jahren. Ich wollte nun ein neues Raw Abenteuer erleben, denn meine Faszination mit der Maxime, dass Essen besser nicht gekocht werden sollte, war ungebrochen. Und so machte ich mich erneut auf zur live Organic Food Bar.  Allerdings nicht direkt: zunaechst ein kleiner Abstecher, denn ganz in der Naehe gab es die Toronto Vintage Clothing Show. Dort wollte ich nicht zu spaet eintreffen, um alle Schaetze ohne zu grosses Gedraenge begutachten zu koennen. Der modische Schmauss gefolgt vom genuesslichen mit dem Raw Brunch. Now that’s what I call a plan.

Ein Besuch bei der Vintage Clothing Show, wie bei jedem Flohmarkt und im Designer Outlet, laeuft ganz klar getreu dem Motto: hit and miss. Einen hit hatte ich leider nicht – wobei ich die wunderbare rote Kette aus den 1920ern zu gerne mitgenommen haette (der Preis verbat es). Sowieso waren die 1920er gross angesagt: Daisy aus dem Great Gatsby haette ihren Spass gehabt. Zu zierlich nur fuer mich. Trotzdem ein schoener Augenschmauss – und interessante Zufallsbegegnungen. Mit Lisa, die mit ihrer knalligen orangenen Brille und den lila Doc Martens deutlich herausstach. Mit Nina, 78 und im Rollstuhl unterwegs, die genauso an der roten Kette hing wie ich. Und mit Chris, der als Spiegelhalter versuchte, das rechte Antlitz derjenigen Damen einzufangen, die sich die Anprobe in aller Oeffentlichkeit zutrauten (denn Umkleiden gab es keine). Ein herrlicher Start in den Sonntag.

Und noch herrlicher wurde er mit der Staerkung in Raw! Die live Organic Food Bar hat eine gesonderte Brunchkarte, und der Brunch ist sehr beliebt bei vielen. Reservieren geht nicht, und so gibt es gerne mal eine Schlange. Ich hatte Glueck: nur 5 Minuten nach meiner Ankunft gab es einen Tisch. Die Auswahl? Nicht einfach! Vieles klang sehr lecker. Ich entschied mich fuer den Sunshine Wrap: sundried tomato wrap, sunflower sesame hummus, avocado, tomatoes, cucumbers, carrots, micro greens, balsamic reduction. Super! Das gilt auch fuer den Fairy Dust – den koennte ich gerne jeden Sonntag geniessen: freshly squeezed orange juice, lemon, ginger, anise, hibiscus flowers, sparkling water, stevia. Yummy, yummy, yummy! Aber natuerlich konnte ich es nicht so ganz bei diesen zwei Genuessen belassen, schliesslich stand die Abreise kurz bevor. Also: Nachtisch erlaubt. Und was fuer einer! Viel hatte ich schon gehoert ueber die Raw-Version eines Schokoladenkuchen. Aus Avocado und Kakao gemacht. Skeptisch war ich – und bin klipp und klar konvertiert: sowas leckeres! Ich konnte es kaum glauben. Werde ich selbst ausprobieren.

Und so ging das zweite Raw Abenteuer zuende. Mein Fazit bleibt: jeden Tag wollte ich nicht unbedingt Raw essen – ein wenig kochen ist schon ok! Aber Raw hat nun ganz klar einen Platz in der Riege meiner Lieblingskuechen. Probiert es aus!

 

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