Mauve iknmlo BoJack BoCouture Clarins ü40 Blog ü50 Modeblog ü60 Fashionblog

Pop Art im Museum Ludwig, Köln

batmanWenn man es genau nimmt, bin ich mit Roy Lichtensteins humorvollen Comic-Adaptionen groß geworden. „M-Maybe he became ill and couldn’t leave the studio“ (M-Maybe (A Girl’s Picture)) von 1965 zierte großformatig die Wände des Treppenhauses des Pestalozzi Gymnasiums in Herne und kein (Werk-)Tag verging, an dem ich nicht von der Idee der Pop Art, Alltägliches zur Kunst zu erheben, begeistert war.
Ludwig goes Pop ist ein fröhliches Wiedersehen mit den alten Gesellen: Warhols Campbells Suppendose, Hamiltons My Marilyn, Wesselmanns Badewanne und Segals sich die Füße waschende Frau, um nur ein paar zu nennen. Daneben nicht ganz so fröhliche Denkanstöße durch Duane Hansons Obdachlose im Eingangsbereich des Museums und Kienholz’ Portable War Memorial. Dazu gibt es einen spannenden Einblick in den privaten Kontakt von Peter und Irene Ludwig – den Stiftern des Museum Ludwig – mit den Pop-Art Ikonen ihrer Zeit.

LUDWIG GOES POP regt das Denken an, macht aber vor allem auch Spaß: eine Besucherin stellt sich in gelangweilter Pose neben die Skulptur der Frau mit Tasche von Duane Hanson, andere klatschen und steppen, um Stühle zu erleuchten, und wieder andere kämpfen sich durch Rosenquists Forest Ranger, der den ersten Raum einnimmt.
Viel zu schnell heißt es dann: Done. Aber immerhin auch: Sweet dreams, Baby!
Unbedingte Besuchsempfehlung!

[flagallery gid=62 h=500 w=670]

Ludwig goes Pop ist noch bis zum 11. Januar 2015 zu sehen.
Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, jeden Donnerstag bis 20 Uhr. Eintritt: 11 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .