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And the Oscar goes to …

DH000320Und da waren sie wieder, die Oscars. Eigentlich finde ich sie filmtechnisch gar nicht so wichtig: da orientiere ich mich lieber an den BAFTAs, den Screen Actors Guild Awards, was man so vom Sundance Film Festival hoert, dem Festival de Cannes, manchmal auch der Berlinale. Aber der Oscar steht natuerlich immer im Rampenlicht. Und immerhin habe ich meine ganz persoenliche Oscar-Geschichte zu bieten:

Februar 2004. Ich hatte an der Uni alle Kurse abgeschlossen. Zwar gab es noch die Magisterarbeit und die Abschlusspruefungen, aber die kamen erst im naechsten Semester. Also dachte ich mir, dass ich die Gelegenheit nutzen sollte: ans andere Ender der Welt wollte ich, fuer zwei Monate Neuseeland bereisen – dass ich einmal drei Jahre dort leben wuerde, konnte ich da ja noch nicht wissen. Und so ging es los, zunaechst auf der Suedinsel. Von Christchurch nach Hokitika, weiter zum beruehmten Milford Sound und dann durch die DH000328Suedalpen und an der Ostkueste entlang gen Norden. Da ich mit der Faehre auf die Nordinsel fuhr, kam ich in Wellington an, und da wurde gross gefeiert! Regisseur Peter Jackson hatte gerade bei den Oscars abgeraeumt: 11 Nominierungen fuer Herr der Ringe: Die Ruecckehr des Koenigs, und 11 Mal ging der Oscar auch tatsaechlich an den Film. Rekord! Im Stadtteil Mirarmar in Wellington hatten viele der kuenstlerischen Arbeiten stattgefunden, und so war Wellington sehr verbunden mit dem Film, und dementsprechend gross war auch die Freude ueber den Erfolg – ein Erfolg, der nach der Rückkehr von Jackson nach Neuseeland gebuehrend gefeiert wurde. Und so stand ich da in Wellington, ganz geblendet vom Goldschimmer der vielen Oscars!

Interessant sind die Oscars aber natuerlich vor allem wegen der Mode. Gowns Galore! titelte kuerzlich eine britische Zeitung. Geschmaecker sind verschieden, und natuerlich aendern sie sich auch ueber die Jahre. Aber bei so manchem Kleid kann man doch wirklich nur sagen: wie bitte? Hier meine persoenliche Hitliste der seltsamsten Modeverwirrungen und der schoensten Modekroenungen bei den Oscars:

Modeverwirrungen

  1. Gwyneth Paltrow. Flamingo im Garten explodiert oder was? Auch nicht viel besser war der Look zwei Jahre spaeter – aber immerhin sieht Gwyneth selbst es auch so. Auf Platz 1, weil Gwyneth es eigentlich besser kann.
  2. Cher. Mehr kann man da eigentlich nicht sagen. Oh, Moment.
  3. Hilary Swank. Irgendwie liegt es vielleicht an der Farbe Pink? Immerhin kann auch Hilary, wie Gwyneth, in schoen.
  4. Uma Thurman. Vermutlich zu oft Fluch der Karibik geschaut.
  5. Bjork. Sei froh, dass die Oscars in LA stattfinden und nicht in London: hier gehoeren naemlich alle Schwaene der Queen. Anfassen streng verboten.
  6. Barbara Streisand. Durchsichtige Einblicke. Schoen? Nein!
  7. Celine Dion. Wohl versehentlich im Ankleidezimmer das Gatten gelandet.
  8. Geena Davis. Ok, es war Anfang der 90er. Aber ne, es geht gar nicht.
  9. Whoopi Goldberg. Alias Fiona von Shrek?
  10. Demi Moore. Radsport ist ja schoen, aber vom Rad auf den Roten Teppich? Nicht empfehlenswert.

Modekroenungen

  1. Helen Mirren. Love, love, love.
  2. Audrey Hepburn. Klassisch. Wunderbar. Zeitlos.
  3. Natalie Portman. Belegt, dass schoene Mode immer geht.
  4. Grace Kelly. Vorm Prinzesinnen-sein auch schon stilsicher.
  5. Reese Witherspoon. Ja, ja, ich mag ein wenig sparkle.
  6. Michelle Williams. Simply simple.
  7. Kate Winslett. Ich sehe Rot. Aber ein schoenes.
  8. Penelope Cruz. Gott sei Dank nicht mehr mit Tom Cruise im Anhang, der haette alles verdorben.
  9. Shirley MacLaine. Die Sache mit dem sparkle halt.
  10. Elizabeth Taylor. Eternal glamour.

Und 2014?

Mein Mode-Oscar goes to: Cate Blanchett & Sandra Bullock.

Aber Liza, what’s it with the shoes? Und dem blauen Fummel ueberhaupt – geeignet, wie die Guardian Oscar Fashion Bloggerin so trefflich  schrieb, fuer die ‚Smurfs’ pyjama party‘ … Und ne, Anna Kendrick, auch eher daneben.

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