Was mich an Weihnachten nervt und was es schön macht

Nicht mehr lange bis zu den Weihnachtstagen. Wenn ich daran denke, schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Daher heute mal eine kleine Umfrage bei mir selbst: Was mich an Weihnachten nervt und was es schön macht.

Oh Du Nervige!

1. Die Tatsache, dass der Weihnachtsbaum immer entweder oversized oder undersized ist und sein verf***ter Stamm NIE, NIE, NIE in den Ständer passt, es sei denn, man holt eine Motorsäge zu Hilfe.

2. Die rot-weißen Zuckerstangen vom Weihnachtsmarkt. Sie sehen nach Weihnachten aus, schmecken aber nach Plastik und rammen sich beim Abbeißen ins Zahnfleisch.

3. Dekowahn! Rentiere gehören in die Tundra!

4. Die Jahresbilanzbriefe von den Freunden, die ihr Leben komplett humorfrei schildern oder gar beschönigen.

5. An den Weihnachtstagen soll es in den Familien festlich zugehen. Das gute Porzellan, die mundgeblasenen Gläser, überambitionierte Menüs. Die gute Laune bleibt da oft auf der Strecke. Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen sind doch völlig in Ordnung und schonen darüber hinaus die Nerven der Gastgeber.

6. „White Christmas“ von Bing Crosby. Geht weder im Original noch in den Coverversionen.

7. Rentiergeweihe zum Aufsetzen oder auf Pullovern. Nicht lustig außer bei Bridget Jones, in der Realität nur gähn!

Oh Du Fröhliche!

1. Die Tatsache, dass es zum Glück Alternativen zum stacheligen Tannenbaum gibt. Wir versuchen es in diesem Jahr mit einer Version aus Holz.

2. Meine 5000 Kalorien-Weihnachts-Diät, bestehend aus Maronensuppe, geschmorter Gans mit Rotkohl und zum Dessert Bratapfel mit Vanillesoße, Butter-Spekulatius, Panettone mit Rosinen und Schokolade satt.

3. Dekoleidenschaft! Ein Meer von Kerzen in allen Größen und allen Farben.

4. Love Actually! Und alle anderen hemmungslos romantischen Filme.

5. Jeder einzelne Löffel vom absolut weltmeisterhaften Heringssalat mit den 13 Zutaten auf der Basis eines alten Rezeptes meiner Mutter.

6. Bachs Weihnachtsoratorium in der Bielefelder Oetkerhalle. Es gibt nichts Besseres, um die Weihnachtszeit einzuläuten.

7. Na klar gibt’s den Weihnachtsmann! Man trifft ihn bei uns zu Hause am (Holz-)Baum.

Falls Sie Stress in der Vorweihnachtszeit gar nicht erst aufkommen lassen wollen, hätten wir eine Idee.

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