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Nicht klein klein, sondern „mit alles“: Fast Ü50 Bloggerin Cerstin über ihren Traumurlaub

Wundervoller Beginn meiner Traum-Weltreise – Sonnenuntergang am Bondi Beach in Sydney

Traumurlaub, das ist für mich ein Urlaub, von dem man eigentlich nur träumen kann. Nicht klein klein, sondern „mit alles“. Einer, der alles beinhaltet, wovon man träumt, wenn man keinerlei Verpflichtungen und Zeit zur freien Verfügung hat.

Meine Traumurlaub-Kriterienliste ist daher recht lang und sogar ein bisschen widersprüchlich:

  • Ausschlafen und nur meinem eigenen Rhythmus folgen können. Keiner der entscheidet, wann ich wo was zu tun habe außer mir selbst, essen (gehen), wenn ich Hunger habe oder auch einfach mal einen ganzen faulen Tag lang im Bett bleiben. Bleiben, wenn es schön ist, weiter ziehen, wann es mir gefällt. Und immer wieder ein bisschen überrascht sein, wohin der Wind (die Füße oder öffentliche Verkehrsmittel) mich trägt.
  • Apropos Essen: fremde Küchen, exotische Gewürze, unbekannte Köstlichkeiten in fernen Ländern entdecken gehört auf jeden Fall dazu. Ich probiere fast alles und habe zum Glück einen robusten Magen, so dass ich auch richtig scharfe oder richtig exotische Gerichte gut vertragen kann. Für gutes Essen gebe ich gerne Geld aus, erst recht begleitet von einem guten Wein.
  • Eintauchen in fremde Kulturen ist so viel einfacher, wenn man wirklich herumreist und nicht an einem Fleckchen verweilt. Auf eigene Faust Land und Leute entdecken. Etwas Neues lernen über die Welt und die Menschen und dadurch auch über mich selbst ist für mich fast das größte Highlight jeden Urlaubs. Dazu gehört für mich auch, die Landessprache zu lernen, um zumindest einen ersten Zugang zu den Menschen, denen ich begegne, zu finden, bevor ich auf Englisch oder Französisch ausweichen muss. Meist sind das leider nur ein paar Brocken. Aber in meinem Traumurlaub mache ich auf jeden Fall einen längeren Sprachkurs, weil ich auch für mein Leben gerne Sprachen lerne.
  • Ein bisschen Stadt, ein bisschen Strand. Beides nicht zu lange an einem Stück. Museen, chice Restaurants, Shopping in kleinen geheimen Boutiquen. Gerne auch mal ein Flohmarkt oder nur die Schaufenster von Tiffany’s. Durch die Szeneviertel bummeln, in süßen Straßencafés bei einem Milchkaffee Leute beobachten und Kräfte sammeln, ein paar Stunden lang die Beautyprodukte in ausländischen Drogerien checken, die neuen Kollektionen der großen Designer studieren, in der Rooftopbar auf die neu erworbenen Schätze anstoßen, danach ins Kino oder Theater, viel besser kann mein Leben nicht sein.
    Aber nach einer Woche habe auch ich Stadtkind davon die Nase voll und es zieht mich raus in die Natur. Ich liebe auch das Meer und weiße Sandstrände gehören ganz klar auch für mich zum Traumurlaub dazu. Aber wirklich nur begrenzte Zeit. Zum Sonnenbaden bin ich eh nicht geeignet, da wird mir auch schnell zu heiß oder zu langweilig. Abhängen am Strand schaffe ich genau drei Tage, alles darüber ist für mich ein Graus und danach fühle ich mich meist erschöpfter als vorher. Schnorcheln, Surfen, zur Not auch Muscheln sammeln machen es für mich erträglicher.
  • Überhaupt gehört Bewegung für mich zu einem richtigen Traumurlaub dazu: Skifahren, Surfen lernen, Yoga, Wandern, natürlich immer gefolgt von einer luxuriösen Massage! Autofahren gehört für mich definitiv nicht dazu. Die meisten Menschen, die mit dem Auto in den Urlaub fahren, sind schon bei der Ankunft am Urlaubsort so gestresst oder genervt voneinander, dass sie zwei Wochen brauchen, um sich wieder zu erholen. Dann ist der Urlaub meist vorbei.
  • Zu einem Traumurlaub gehört für mich auch immer Zeit mit den Menschen, die mir wichtig sind. Quality time mit dem Mann meiner Wahl, der zu meinem großen Glück ganz ähnliche Vorstellungen von Traumurlauben hat wie ich selbst und dem ich einige der besten Urlaube meines Lebens zu verdanken habe. Urlaubszeit mit besten Freundinnen oder meiner Schwester ist oft so wunderbar unkompliziert, witzig, glamourös und unbeschwert wie es nur mit Frauen sein kann, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Aber ganz unbedingt auch Zeit nur mit mir selbst. Ganz allein die Welt entdecken, offen wie sonst nie für Begegnungen mit Menschen und fremden Kulturen. Ja, manchmal erfordert es ein bisschen Mut, aber es macht auch mutiger, offener und selbstbewusster. Vor allem aber gibt es mir die Chance, auszuschlafen und nur meinem eigenen Rhythmus folgen zu können. Keiner der entscheidet, wann ich wo was zu tun habe außer mir selbst.

Ein einziges Mal habe ich so einen richtigen Traumurlaub schon erleben dürfen, einer, der alles hat, von dem man eigentlich nur träumen kann.

Alleine los zum Sightseeing und den Museen in Sydney und Chillen am Bondi Beach. Tolle Menschen kennenlernen und Wandern in den Blue Mountains. Die Küste runter bis Melbourne, von dort weiter nach Neuseeland. Fergburger essen in Queenstown und Freunde treffen in Wellington. Weiter nach Südamerika. Spanisch lernen und hard core Shopping in Buenos Aires. Dort Treffen mit der Liebe meines Lebens und dann Pärchenurlaub quer durch Peru. Inka Trail nach Machu Picchu und zum Schluss ein 12 Gänge Menü im Sternerestaurant von Gastón y Astrid.

Astrid y Gastón Lima Peru Tasting Menu Traumurlaub

10 Gänge Tasting Menu bei Astrid y Gastón in Lima, Peru – wundervoller Abschluss eines wahren Traumurlaubs

Ich träume noch heute ganz oft davon.

 

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