Mitbringsel

20150411_145707Die besten Mitbringsel, das habe ich schon in frühester Kindheit gelernt, sind Delikatessen zum Aufessen. Wann immer mein Vater von Auslandsreisen zurückkam, es gab immer eine Tafel Toblerone für uns. Das waren die 1970er und Toblerone etwas Besonderes, das im Gegensatz zu heute nicht in jedem Supermarkt auf Kinderaugenhöhe vor sich hin lagerte.

Diese Mitbringsel paaren Genuss mit der Flüchtigkeit der Verfügbarkeit. Die feinsten Fleur-de-sel-Caramel-Kekse aus der Bretagne, frischester Türkischer Honig aus Istanbul, Kaugummis, die Geräusche machen, aus Korea. Im Gegensatz zu all den anderen Mitbringseln sind diese Delikatessen nie kitschig, man muss sie nicht in irgendwelchen Schubladen verschwinden lassen und beim nächsten Besuch des Schenkenden wieder ausgraben, sie nehmen keinen wertvollen Platz im Regal weg. Dazu sind sie einzigartig und schwierig zu bekommen, allein dadurch so wertvoll.

Ganz oben auf meiner Liste von Lieblingsmitbringseln: Macarons von Ladurée aus Paris.
Feinste Creme in zartestem Gebäck, eine wahre Geschmacksexplosion, dazu wundervollst verpackt. Ich liebe es, allein schon mit dem kleinen blassgrünen Tütchen durch die Stadt zu flanieren.

Prada, Chanel, Gucci? Hat jeder.
Diese kleinen Köstlichkeiten: heute, in Köln, nur ich!

Danke dafür, liebste Svetlana!
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