Luxus am Sonntagmorgen in London: Vom Hyde Park zum Frühstück im Mandarin Oriental

Bloggerin Tanja vom Ü40 Iknmlo Mode und Fashionblog im herbstlichen Hyde Park in London mit Lederjacke von Marc Aurel und Kleid von Jigsaw

Herbst

Ich muss es, nach meinen Posts aus den schottischen Highlands und aus Vancouver nochmal sagen: ich liebe den Herbst. Er war so ungefähr das einzige, was ich während meiner Zeit in Neuseeland so richtig vermisst habe: da es dort vor allem immegrüne Bäume gibt, merkt man vom Herbst nur etwas, weil sich die Temperatur ändert. Natürlich liebe ich nicht die grauen und verregneten Tage. Nein. Aber wenn die Sonne scheint, und sich überall die Farbe der Blätter in die wunderschönsten Gelb- und Rottöne verwandelt, würde ich am liebsten den ganzen Tag durch den Wald streifen.

Im Hyde Park in London ist die Vewandlung ein besonderes Schauspiel. Mehrere Freunde hatten mir bereits gesagt, dass ich unbedingt mal im Herbst vorbeischauen muss. Und so hoffte ich beim meinem letzten Besuch in London am letzten Wochenende auf schönes Wetter. Ich wurde nicht enttäuscht! Am frühen Sonntagmorgen war auch die grosse Metropole ein Ort der Stille. Nur ein paar Jogger und andere Frühausteher waren unterwegs. Fast ungestört konnte man die herrlichen Blattgewänder der Bäume geniessen. So durch den Hyde Park zu streifen war der reine Luxus!

Luxus zum Frühstück

Luxus kann man als Solo-Traveller aber auch anders geniessen. Viele sagen mir immer wieder, dass sie es zwar gerne machen würden, es aber aben alleine nicht machen. Also vergesst solche Gedanken mal schnell! Ich gebe zu: ich musste es auch erst lernen, alleine alles mögliche zu unternehmen. Die Arbeit zwang mich aber sozusagen dazu, denn durch sie bin ich oft, und oft lange, alleine unterwegs. In Asien, Australien und Neuseeland. Und irgendwann hatte ich da keine Lust mehr, die ganze Zeit alleine im Hotelzimmer zu hocken. So gehe ich nun überall hin, wo ich hingehen möchte. Manchmal geht das nicht: es gibt Restaurant, die für Solo-Traveller keine Reservierungen annehmen. Sie kommen bei mir sofort auf die schwarze Liste, denn das finde ich ganz inakzeptabel.

Aber ich freue mich immer wieder, wenn es Orte gibt, wo es ganz anders geht. Das Mandarin Oriental in London ist so ein Ort. Und so machte ich mich nach meinem Herbstspaziergang im Park auf zu der anderen Variante von Luxus: dem Breakfast by Mandarin Oriental. Leider wird im Haus im Moment umgebaut, daher gab es das Frühstück nicht im normalen Restaurant mit Blick auf den Hyde Park – was natürlich stimmiger gewesen wäre – sondern in der Bar Boulud. Das Frühstück selbst war trotzdem eine wunderbare Gaumenfreude. Ich entschied mich ganz traditionell für das English Breakfast, denn ich hatte gehört, dass black pudding und Cumberland sausage einfach umwerfend lecker sind. Stimmt! Dazu gab es hausgemachte baked beans und alle anderen Beilagen, die man erwartet. Neben diesen Leckereien kann man zudem vom Buffet wählen, was man möchte. Von Müsli bis Lachs, Obst bis Croissant findet man eine breite Auswahl.

Bloggerin Tanja vom Ü40 Iknmlo Mode und Fashionblog im Mandarin Oriental in London; Kleid von Jigsaw

Atemberaubender Service

Neben dem Frühstück war aber auch der Service atemberaubend gut. Sonntagszeitungen aus Deutschland lagen bereits bei meiner Ankunft bereit für mich, und da die britische Sonntagszeitung die ich normalerweise lese nicht da war, wurde mir sofort angeboten, dass sie schnell beim Zeitungsladen nebenan geholt werden könnte. Alle Kellner waren vorauskommend und aufmerksam – das Glas Orangensaft blieb niemals leer, der Tee wurde flugs nachgefüllt. Mein Fazit: 5 Sterne Extraklasse!

Wo finde ich das Mandarin Oriental?

Outfit

Lederjacke: Marc Aurel; Kleid: Jigsaw

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