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Lago d`Orta: Villa Crespi

VillFoto 1a Crespi bringt den Reisenden zum Staunen! Ein Luxushotel mit 4 Sternen, zwei Sterne Restaurant, einer faszinierenden Außenfassade im maurischen Stil, goldenen Wasserhähnen im Toilettenbereich, opulenter Zimmerausstattung und überaus zuvorkommendem, kompetenten Personal!

Immer wieder halten Autos an, Menschen steigen aus und bewundern gebannt dieses ungewöhnliche Bauwerk am Ortseingang von Orta!

In Orta San Giulio wohnte ich weit oben über dem romantischen See und blickte hinunter auf den Turm der Villa Crespi, der jeden Abend im Glanz der Leuchten erstrahlte. Soviel Sternenlicht macht neugierig und es gelang tatsächlich kurzfristig – wir hatten die Wahl, abends oder mittags – noch einen Tisch zu reservieren! Zur Mittagszeit gilt die gleiche Karte wie am Abend und es hat den Vorteil, dass man vielleicht am Abend noch einmal für einen Drink an der Bar (verständlicherweise in erster Linie den Hausgästen vorbehalten) vorbei kommen möchte…

Hingerissen von der ruhigen und eleganten Atmosphäre im wintergartenartigen, rückwärtigen Teil des Speisezimmers, platzierte ich meine Tasche auf dem dafür vorgesehenen Schemel und bin sofort bereit alles, aber auch wirklich alles entschlossen zu genießen! Für Damen ist das nicht schwierig, denn wir wählen unsere Speisenfolge aus der “Damenkarte”, in der glücklicherweise kein Preise zu finden sind! Kann das die wahre Freiheit der Emanzipation sein, einfach ohne schlechtes Gewissen, ganz nach persönlichem Gusto das Menü zu bestimmen und dem Kellner mitzuteilen, dass kein Gang ausgelassen werden soll?! Draußen herrscht ungewöhnliche Hitze und trotz der wohntemperierten Kühle des Raumes verzichte ich mittags auf den begleitenden Champagner, bereue jedoch nichts und bin sehr beeindruckt von der stimmigen Auswahl der Weine zu den unterschiedlichen Gängen des Menüs! Der Sommelier macht seine Sache hervorragend und hat auch nichts dagegen gelegentlich nachzuschenken.

Meerestiere muss man mögen, denn die Scampi in Krakenwasser (!) sind roh und kommen erst mit der fein abgestimmten Sauce zur Geltung. Das Geheimnis des “Krakenwassers” als Zutat hat sich mir nicht erschlossen; mag sein es lag an der Übersetzung…

Außerordentlich köstlich der Fleisch-Gang mit Täubchen u.A. in Kakaobohnensplittern! Wie freundlich vom Maitre mir noch ein kleines Tütchen mit zu geben! Den Verführungen des Käsewagens kann ich am Ende nicht widerstehen, bringt doch der abgestimmte Wein die Aromen so recht zur Geltung!

Zum Espresso im Tässchen mit Deckel, darf ich mich zwischen drei verschieden Zuckersorten entscheiden und bin begeistert von dem Ambiente der Villa und den ganz besonderen Kochkünsten von Antonino Cannavacciuolo!

Vom Flughafen Milano/Malpensa nur 40 Minuten entfernt, lohnt sich der Aufenthalt am romantischen Ortasee und ein Besuch in der Villa Crespi unbedingt!

 

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