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„Komm schnell, ich trinke Sterne!“ – wie meine Liebe zu Champagner begann

Meinem ersten Studentenjob habe ich sehr viel zu verdanken. Mal abgesehen davon, dass ich dadurch mit 20 Jahren die finanziellen Möglichkeiten hatte, von zu Hause auszuziehen und mein Studium selbst zu finanzieren, habe ich dabei auch sehr viel gelernt. Datenbanken programmieren. Geschäftsbriefe schreiben. Webseiten designen. Hartnäckig sein am Telefon. Mediadaten analysieren. Und vieles mehr. Was als kleiner HiWi-Job begann, endete mit einer Projektleitung, der Mitarbeit im Fachverband Sponsoring und einer A-Klasse als Firmenwagen (während des Studiums, wohlgemerkt).

Aber mehr als alles andere war meine Zeit bei TWM eine Ausbildung im Fach Luxusleben.

Im Haerlin im Vier-Jahreszeiten in Hamburg habe ich gelernt Hummer zu knacken und in der Piano Bar des Bayrischen Hofs entdeckte ich meine Leidenschaft für Whisky.
Und dann gab es da noch diesen legendären Abend in der Sansibar auf Sylt. Wir Projektleiter*innen hatten uns ein paar Tage frei geschaufelt, um ein paar strategische Entscheidung zu fällen und die aktuellen Projekte durchzusprechen.
Auf Sylt.
Wo sonst?
Am Abend rauchten uns die Köpfe und wir gingen etwas essen.

Einen Champagner als Aperitiv? Klar. Welchen wurde ich gefragt? Wie, welchen? Woher sollte ich das wissen…
„Wie, du weißt nicht, welcher Dein Lieblingschampagner ist? Wie kann man das denn nicht wissen?“, fragte mich mein Chef.

An diesem Abend habe ich Champagner lieben gelernt.

Wir probierten sie alle. Ruinart, Taittinger, Krug, Dom Perignon, Veuve Cliquot, Roederer, Lanson, Moet & Chandon und vermutlich auch viele besondere, deren Namen ich vergessen habe. Ich mochte sie alle. Der Barmann wusste jede Champagnermanufaktur zu beschreiben, hielt uns an, die Eigenheiten der Köstlichkeiten herauszuschmecken und jede Feinheit in unsere eigenen Worte zu fassen.
Mein Favorit an diesem Abend der Rosé von Veuve Cliquot Ponsardin. Mein Geschmack würde sich entwickeln und weitere Favoriten würden folgen.
Aber eines war klar: Von diesem Moment an war ich für Lidl-Prosecco verdorben.

Und das weiß ich bis heute zu schätzen.

„Denn irgendwann“, so wusste es schon Katherine Marlowe (gespielt von Bette Davis) im Filmkassiker von 1943 „Alte Bekanntschaften“, „kommt der Moment im Leben einer jeden Frau, wo das Einzige, das hilft, ein Glas Champagner ist.“

Cheers, Michael!

Sie lieben auch  Champagner?

 

„Komm schnell, ich trinke Sterne!“, Dom Pierre Perignon (um 1638-1715), frz. Benediktinermönch. Nach ihm ist die Champagnermarke Dom Pérignon von Moët & Chandon benannt.

Dieser Artikel ist eine Neuauflage.

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1 Comment

  1. Sebastian
    08/07/2019 / 13:07

    Ich war noch nie ein Fan von Champagner, wobei du deutlich mehr Sorten probieren konntest. Vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit. Netter Artikel, LG Seb

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