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KleinerGrünauer: Dinner mit Damen

Foto 1Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Weihnachtsmarkt in Bad Salzuflen und anschließend zu Gast im KleinenGrünauer ist genau das Richtige, um die Vorweihnachtsfreude zu genießen!

Das Kleinod abseits der ganz großen Metropolen hatte uns Damen so einiges zu bieten!

Der KleineGrünauer in Bad Salzuflen ist ein Ausbildungsprojekt Cafe und Hotel, gegründet 2006 durch Ursula Kleiner, die einen Großteil ihres Vermögens in die Stiftung zur Förderung und Ausbildung junger Menschen ( die aus schwierigen Verhältnissen kommen und oftmals Gewalterfahrungen gemacht haben) einbrachte, damit  hier Berufe wie Restaurantfachkraft, Hauswirtschafter/in oder Koch/Köchin erlernt werden können. Ulrike Masurek hat sich über lange Jahre intensiv beruflich sowie ehrenamtlich für dieses Projekt eingesetzt.

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Bei unserem Besuch durften wir das angeschlossenen kleine, feine Stadthotel besichtigen und einen Blick in individuell eingerichtete Zimmer werfen. Antike Möbelstücke wurden mit viel persönlichem Engagement und Kunstverständnis in die renovierten Zimmer, des in den Jahren 1911/13 im Stil des späten Historismus erbauten eindrucksvollen Stadthauses, integriert, so dass sofort der Wunsch nach ein paar Tagen Ruhe in dieser Umgebung aufkommt. Stilsicher ausgewählte schottische Karos auf Bett und Boden und in den Bildern an den Wänden als wiederholendes Element aufgenommen, bieten dem Möchtegerngast ein wenig Landhausflair und sofortige Wohlfühlatmosphäre!

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In den weihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten des Cafes konnte sich unser Damenclub entspannt und vorfreudig niederlassen, hatte der ästhetisch anspruchsvolle Geist doch soviel Schönes zu entdecken und musste nicht unter pseudo festlichen Kitschdekomassen leiden!

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“Wer in unserem Ausbildungsprojekt eine Apfelsinenkisteneinrichtung erwartet, liegt völlig falsch”, so Ulrike Masurek, die erzählt, dass sie in einem weiteren Leben eine eindeutige Berufswahl als Neurologin oder Landwirtin treffen würde! Wandgestaltung und Einrichtung des Cafes sind gekonnt, betonen den historischen Charakter des gesamten Gebäudes, ohne einfach nur von vorgestern zu sein! Eltern mit Kindern kommen genauso gern, wie der 90-jährigr Herr, der es sich nicht nehmen lässt, zwei mal am Tag in “seinem” Cafe vorbei zu schauen. Soviel zur Vielseitigkeit!

Normalerweise ist das Cafe bis um 18 Uhr geöffnet, ausnahmsweise durften wir lang und länger bleiben und genossen ein wunderbar kombiniertes Weihnachtsfeier-Menue!

Ich schlage die Augen himmelwärts und seufze nur “Maronensuppe!” oder auch “Birne mit Marzipanfüllung!”…

Den guten Geistern des Hauses ein begeistertes Dankeschön!

Dem interessierten Besucher des Cafes sei versichert, hier ist er gut aufgehoben und unterstützt ein richtig tolles Projekt!

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