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Kleiderbügel

p1110935Liebe Ute, die Kleiderbügel sind ein wunder Punkt. Ein schreckliches Sammelsurium. Vor allem die von Tante Gertrud – Gott hab sie selig! – mit Topflappengarn umhäkelten aus den 70ern müssen jetzt mal weg. Erst recht die in Hotels geklauten. Aber vor allem die schwarzen Plastikdinger, die sie einem im Geschäft mitgeben. Und was nehme ich dann stattdessen?

Liebe Ursel,

befolgt man die einschlägige Ratgeberliteratur – und das kann uns Jahre unseres Lebens kosten – so lebt man nach dem Drei-Kisten-Prinzip: 1. Kann weg . 2. Vielleicht. 3. Bloß nicht! Das ist mir bisher selten gelungen, deshalb erschien mir der Tip mit den Kleiderbügeln viel sinnvoller. Nach langer intensiver Sammeltätigkeit unterschiedlichster Ausprägungen des Modells „Plastikbügel“, aufgelockert durch einige solide Holzmodelle, bot der Inhalt meines großzügig dimensionierten Kleiderschranks einen ziemlich „trödeligen“ Anblick. Und wer will schon Außen Hui und Innen Pfui sein!

Wenn es wirklich wahr ist, dass ich nur eine aufgeräumte Persönlichkeit werden kann, wenn auch tief im sog. Inneren zumindest ein Anflug von Ordnung herrscht, dann habe ich mit meiner Bestellung bei HSE 24 (das ist da, wo sich der Glööööööckler ganz pompööööös durch alle Niederungen der sprachlichen Ebenen quatschte…) alles richtig gemacht: Schon der Umfang des Pakets sprach für die wahre Größe meiner Entscheidung: Mehr als 100 der aller schmalsten Kleiderbügel der Welt in unterschiedlichen Ausführungen (mit „Clipsen“ oder ohne…) warteten darauf in meinen Kleiderschrank einzuziehen! Die besondere Freude besteht in der Sicherheit, dass nun nichts mehr verrutscht! Einmal aufgehängt und selbst das aalglatte Seidentop ist verurteilt an Ort und Stelle auszuharren! Das funktioniert natürlich nur dank des sensationellen Beflockungssystems der Bügel! Hier hat man die Qual der Wahl: Welche Farbe passt zu meinem Charakter und welcher Kleiderbügelfarbentyp bin ich? Nur weil ich mich nicht für Lila entscheiden konnte, bin ich jetzt mehr so ein fahles Gelbgrün.

Die ganze Umzieherei meiner Kleidungsstücke von Plastik zu Dünnundflockig war natürlich schrecklich aufregend, weil ich nicht so sicher war, ob Bügelzahl und Kleidungsstücke übereinstimmten… Aber, beim heutigen Blick in meine Schränke (Ja, das ist Plural!) kann ich beruhigt weiter einkaufen gehen: Der Platz hat sich quasi verdoppelt (Die von HSE halten ihre Versprechen!), die Ästhetik stimmt und ich habe mindestens noch vier Bügel für Notfälle…

P.S.:

Die Kunstwerke aus der Gertrudenwerkstatt sollten auf jeden Fall einen Ehrenplatz in deinem Ankleidezimmer bekommen und die besonderen Kleidungsstücke präsentieren!!!

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