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Hakuna Matata im Pumzika Beach Resort auf Sansibar

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Es ist schon dunkel, als der Minivan uns durch die Einfahrt des Pumzika Beach Resorts im Südosten Sansibars fährt. Danielle, zuständig für die Verwaltung, und André, der Chefkoch, unsere Schweizer Gastgeber erwarten uns bereits. Der Mt. Meru sitzt uns noch ein wenig in den Knochen und vor uns liegen sechs Tage Nichtstun im Paradies. Eine deutsche Mutter mit ihrem Teenager-Sohn und zwei Australierinnen (frisch und erfolgreich zurück vom Kili), sind neben uns die einzigen Gäste, und so dürfen wir uns über ein Upgrade in die Luxusunterkunft Ötzi freuen.

Es ist ein wahrer Palast, der uns erwartet, das Badezimmer allein so groß wie unser Wohnzimmer, und in einer witzigen Mischung aus schweizerisch und afrikanisch eingerichtet.

Wir sinken glücklich in das Himmelbett, denn morgen dürfen wir zum ersten Mal in diesem Urlaub wirklich ausschlafen. Frühstück wird auf Wunsch am Pool oder auf der eigenen Terrasse zwischen 8 und 12 Uhr serviert: selbstgebackenes Brot, köstlichste selbstgemachte Marmeladen (Mango ist der Knaller) und ein exotischer Obstsalat, in den ich mich reinlegen könnte. Wir sind uns sicher, wir sind im Paradies angekommen.
Am ersten Tag schaffen wir es mal gerade bis zum 5m entfernten Pool, am zweiten immerhin bis zum Strand und am dritten Tag geht es mit Fahrrädern ins 12 km entfernte Jambiani. Eine eher mittelprächtige Idee angesichts der Sonne und des Gegenwindes, zumal wir den Pool und natürlich den Privatstrand meistens für uns alleine haben. Türkisblaues Meer, vielleicht das schönste, das ich je gesehen habe, Palmen und eine ganz leichte Brise, zwischendurch gibt es frischen Mangosaft, so lässt es sich aushalten.

Das Essen ist unglaublich gut, jeden Abend gibt es vier Gänge im Chez Andri, eine tolle Mischung aus französisch und afrikanisch, würde ich sagen. Unsere Gastgeber, Danielle und Andri, sitzen danach noch bei einem Glas Wein mit uns am Tisch und erzählen, wie sie ihren Auswanderertraum realisiert haben. Es fühlt sich an, als wäre man mal eben spontan zum Essen und Plaudern vorbei gekommen, wie ein entspannter Abend bei Freunden mit exquisitem Essen und gutem Wein, so herzlich als sei man schon seit Jahren mit ihnen befreundet, dabei lesen sie einem aber auch jeden Wunsch von dem Augen ab.

Die Zeit scheint still zu stehen und ganz langsam setzt die Erholung und Entspannung ein, die im Alltag oft zu kurz kommt, was sicherlich auch an der tollen Massage von Danielle liegt, die mir den letzten Rest Mt. Meru aus den Gliedern knetet und nach der ich butterweich in die Kissen sinke.

Pumzika, das heißt sich erholen auf Kiswahili, und der Name ist hier im wahrsten Sinne des Wortes Programm. Am Ende unseres Aufenthaltes bin ich Hakuna Matata – absolut sorgenfrei.

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