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Gebrauchsgegenstände

Können Gebrauchsgegenstände auch schön sein? Und wie steht die (nicht-)Schönheit dieser Gegenstände im Verhältnis zur Funktion? Als ich kürzlich für eine Konferenz in Oxford war entdeckte ich bei einem Streifzug durch die Stadt den Laden Objects of Use, und der bietet einen besonders interessanten Einblick in das mögliche Zusammenspiel von Schönheit und Funktion.

photo 2-2Objects of Use hat eine klare Philosophie: es geht um langlebige, beständige Gegenstände für den Gebrauch im Haushalt. Archetypen dieser alltäglichen Gebrauchsgegenstände werden dazu auf der ganzen Welt gesucht. Dahinter stehen zwei konkrete Ideen:

  • diese Gegenstände werden schon seit Jahrzehnten, vielleicht Jahrhunderten, für bestimmte Aufgaben benutzt; sie haben sich klar bewährt
  • diese Gegenstände werden seit langer Zeit auf gleiche, traditionelle Weise, hergestellt

Ein ganzheitlicher Ansatz also. Gleiches gilt auch für das Hauptcredo von Objects of Use: der Laden will einen Trend gegen die photo 1-2Wegwerfgesellschaft setzen. Es geht darum, durch Gegenstände, die lange halten – über Jahre der Nutzung vielleicht sogar besser werden – die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Und so finden sich in den Auslagen Emaille- und Kupfertöpfe, gusseiserne Pfannen,  und Staubwedel mit Federn. Manche der Bürsten erinnerten mich an so manchen Fund, den ich als Kind auf unserem Dachboden in den alten Kisten meiner Oma machte.

Klar ist: Funktion ist hier das Einzige, was zählt. Und darin liegt eine ganze eigene, unheimlich anziehende, Schönheit!

Und Oxford, so kann man auf den Galeriebildern sehen, hat davon natürlich auch einiges zu bieten.

 

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