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F.X.Mayr: Das Wort zum Sport!

imageVon wegen Füße hoch legen und entspannt dem Wohlfühlfaktor entgegen dämmern! Zur F. X. Mayr Kur in Bad Driburg gehört Bewegung dazu! Wassergymnastik, Stretching im Park, Nordic Walking, Yoga und Pilates stehen auf dem Programm! Ich bin für alle Eventualitäten bestens ausgerüstet und habe  zuhause all‘ meine gesammelten  Sportsachen einer kritischen Prüfung unterzogen, ein- und aussortiert. Viel hilft viel, dachte ich und habe den Koffer voll gepackt. Ideal wäre es, wenn in den Kleidungsstücken kleine Motoren zum unerbittlichen Antrieb des inneren Schweinehundes eingebaut wären, ich hätte es als so “ bewegte Frau“ viel leichter. Zumindest finde ich, dass ich sportlich aussehe! Auch im kleinen Modeladen im Hotel wird mein farblich durchdachtes Outfit gelobt- und die müssen es ja wissen! Frau Freudenberg – Sasse holt mich im Hölderlinhaus ab. Ihr ist es ziemlich egal, was ich trage, und, ob ich das passende Täschchen mitgenommen habe! Sie ist mir gleich sympathisch und weiß beim Stretching im sonnigen Park sofort, wo meine Jahrhunderte alten Verspannungen zu finden sind, und welche Bewegungen mir und meinem Rücken gut tun! Locker plaudernd führt sie mich durch die Gartenlandschaft und zeigt mir das Becken für die Wassergymnastik ( habe ich gleich am ersten Tag wegen Kopfschmerz geschwänzt…) und die wirklich prächtigen Räume für die Anwendungen in der Schönheitsfarm. Diese sportlichen Ansätze gefallen mir gut und ich mache eine weitaus bessere Figur als beim Yoga mit Frau Müller und ihrer Kollegin! Ich hatte gehofft, in der Yogagruppe in der Masse unterzugehen, nicht weiter aufzufallen, aber so sollte es nicht kommen! Erwartungsvoll saß ich in dem weiß-blau gestalteten Warteraum auf der Bank, freute mich an der geschmackvollen Ausstattung und wurde nett begrüßt von Frau Müller und Frau Lücke. Und bei dieser Dreierkonstellation sollte es auch bleiben! Ich kam also in den unerwarteten Genuss fast zwei Stunden allein (!) auf der Matte zu liegen und all‘ die Muskelgruppen zu aktivieren und laaaange anzuspannen, die sonst schmählich vernachlässigt wurden. Zwar kannte ich einige Yogaübungen, aber mit dem „Fisch“ und der Nasenatmung hatte ich doch zu kämpfen. Ich vermied es, nach vorn und nach rechts zu schauen, wo meine beiden Yogalehrerinnen ,wunderbar geschmeidig und elegant, gefühlte 20 Sonnengrüsse nacheinander  vollführten. Auch das Knacken in meinem Rücken sei nicht weiter tragisch, befand die geduldige Frau Müller, aber um die möglichen Wirbelblockaden müsse ich mich kümmern… Allein der Gedanke an die am nächsten Morgen folgende „Gesichtsbehandlung“ im Garten-SPA hielt mich und meinen Rücken aufrecht!

Und gleich gehe ich zu oder zum „Pilates“ und arbeite an meinem „Powerhouse“!

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