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Ein Hoch auf die Bloody Mary – und den Sonntags-Brunch

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Ausser Haus

Ich liebe Frühstück ausser Haus. Darüber habe ich schon oft geschrieben. Egal ob Luxus am Sonntagmorgen oder zum Aufwärmen bei kalten Temperaturen in Montreal, für ein schönes Frühstück habe ich immer Zeit. Und für den Sonntags-Brunch? Den liebe ich nicht nur: ich vergöttere ihn. Man kann länger schlafen und hat eine breitere Auswahl von Gerichten – Frühstück mit einer Prise Mittagessen. Brunch finde ich besonders wunderbar, wenn er als Buffet daher kommt. Natürlich isst man dann zwangsläufig immer viel zu viel. Aber was soll’s : es ist ja nicht jeden Sonntage so. Wobei ich es nicht schlecht fände – alleine schon der Bloody Mary wegen!

Woher kommt die Bloody Mary?

Darüber streitet man sich bis heute, denn es gibt dazu verschiedene Geschichten. Die meisten führen jedoch alle letztendlich zu Harry’s New York Bar in Paris. Dies wurde 1911 eröffnet, und wurde schnell zum Magneten für Pariser Gäste und amerikanische Expats in Paris, unter ihnen auch Ernest Hemingway. Vodka wurde vor allem in den 1920ern populär – zu dem Zeitpunkt trafen viele Russen in Paris ein, die vor der Revolution geflohen waren. Harry’s Barkeeper Ferdinand Petiot began damit, mit Vodka zu experimentieren, kam aber nicht so recht voran. Erst als ihm jemand amerikanischen Tomatensaft aus der Dose präsentierte, kam ihm die zündende Idee. Der neue Cocktail hiess zunächst Bucket of Blood … Gott sei Dank blieb es nicht dabei.

Sonntags-Brunch mit Bloody Mary in Newcastle

In Newcastle gibt es die beste Bloody Mary beim Porterhouse Butcher & Grill in der Fenwicks Food Hall. Porterhouse ist eigentlich ein Schlachter, bietet in der Food Hall auch Fleisch zum Verkauf, hat aber auch ein kleines Restaurant anbei. Dort gibt es natürlich die besten Steaks – auch zum Brunch – und eben die unglaublich lecker Bloody Mary. Sie gefällt mir hier so gut, weil sie nicht zu scharf gewürzt ist – ihr fehlt auch das Gemüse … was soll man auch damit! Richtig so. Stattdessen ist sie sehr ‘smokey’. Ich finde es wunderbar. Und halte mich hier ganz an Mr Hemingway: “make a pitcher of Blood Marys (any smaller amount is worthless)”. Hemingway war so begeistert, dass er sein eigenes Rezept für besagten Pitcher parat hatte:

Take a good sized pitcher and put in it as big a lump of ice as it will hold. (This to prevent too rapid melting and watering of our product.) Mix a pint of good Russian vodka and an equal amount of chilled tomato juice. Add a tablespoon full of Worcestershire Sauce. Lea and Perrins is usual but you can use AI or any good beef-steak sauce. Stir. (with two rs) Then add a jigger of fresh squeezed lime juice. Stir. Then add small amounts of celery salt, cayenne pepper, black pepper. Keep on stirring and taste to see how it is doing. If you get it too powerful weaken with more tomato juice. If it lacks authority add more vodka.

Happy mixing!

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