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Durch die Blume

flugEine Freundin erzählte mir letztens, sie könne die Male, an denen sie von ihrem Mann Blumen geschenkt bekam, an einer Hand abzählen. “Heute Blumen, morgen Kompost”, so sein Motto. Dieses schlechte Argument gegen eine der romantischsten Gesten überhaupt (egal ob von Männern für Frauen, Männern für Männer, Frauen für Männer oder Frauen für Frauen) kann und will ich nicht gelten lassen. Noch schlimmer die Einstellung, der Valentinstag sei von gierigen Blumenhändlern erdacht worden und allein deshalb zu ignorieren.

Natürlich könnte man die Blümchen an jedem anderen Tag mit nach Hause bringen. Aber oft tut man es eben einfach nicht. Wie schön, dass dieser Tag einen hin und wieder daran erinnert.
Und natürlich ist es eigentlich ganz egal, ob es ein selbst gepflücktes Gänseblümchen oder der Arm voller Baccara-Rosen ist, der Gedanke zählt, finde ich.

Es sei denn, man möchte etwas Bestimmtes “durch die Blume” sagen.
Bei ihren Reisen durch den Orient Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckte Lady Mary Wortley Montagu die Art der Kommunikation über Blumen und entfachte damit einen Trend in ganz Europa. Was im Klartext nicht ausgesprochen werden durfte, teilten sich Liebende mit Hilfe der Bedeutungen einzelner Blüten mit.
Mein Valentinstagsstrauß flatterte so eben auf meinen Schreibtisch. Rittersporn, Weinlaub, Dotterblume, Bärenklau und keine Spur von Petersilie…

Ich bin zum Abendessen in Rom verabredet. Happy Valentine’s Day, everyone!

Auszug aus der Blumensprache
Weinlaub (Vitis) – Wollen wir heute abend ausgehen?
Rittersporn – Reise
Dotterblume (Ranunculaceae) – du darfst mich bald erwarten
Bärenklau – Kunstsinn
Petersilie (Petroselinum) – ich liebe die schlichte Häuslichkeit

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