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Diane von Fürstenberg: Ihre besten Zitate

Ü60 Bloggerin Ursel vom Fashionblog Iknmlo für Frauen ab 40 über Diane von Fürstenberg1. Diese Lektion gebe ich in meinen Vorträgen an junge Frauen oft weiter. „Schiebt die Schuld nicht auf eure Eltern, euren Freund oder das Wetter. Akzeptiert die Realität, nehmt die Herausforderung an und kommt damit klar. Übernehmt selbst die Verantwortung für euer Leben. Verwandelt Negatives in Positives und seid stolz darauf, Frauen zu sein.“

2. Ich habe gelernt, wie wichtig es für mich ist, Zeit für mich allein zu haben, um Kraft zu tanken und die innere Verbindung wieder zu erneuern. Man verliert sich leicht, wenn man den ganzen Tag unter Leuten ist. Ich brauche Stille und Einsamkeit als Puffer gegen die alltägliche Flut an Informationen und Herausforderungen.

3. Nichts ist belebender, als einen Sonnenaufgang mitzuerleben, dem Rauschen der Wellen zu lauschen oder die Erhabenheit der Bäume zu bestaunen. Im Wald spazieren zu gehen, sich in der Natur zu verlieren, erinnert mich daran, wie unbedeutend und klein wir doch verglichen mit dem Universum sind, und dieser Gedanke erdet mich.

4. 1994 wurde bei mir Krebs diagnostiziert. (…) Mich dem Krebs zu stellen, war eine große, aber auch bereichernde Herausforderung. Ich wurde mitfühlender, wenn es um das Leid anderer ging, lernte den Wert der Gesundheit zu schätzen, wurde spiritueller und begann mich selbst anzunehmen – sowohl meine Verletzlichkeit als auch meine innere Stärke.

5. Wenn man krank ist, hängt der Heilungsprozess zu einem großen Teil von den Ärzten und der Wissenschaft ab, aber man muss auch seine eigenen Heilungskräfte entdecken und aktivieren.

6. Wie wir altern, entzieht sich unserer Kontrolle. Doch wie wir damit umgehen, liegt in unserer Hand.

7. Ich bin dankbar, dass ich mich in jungen Jahren nie für hübsch gehalten habe. Wir alle welken dahin, das ist der Lauf der Dinge. Frauen, die sich nur auf ihre Schönheit verlassen haben, beschleicht später im Leben oft das Gefühl, unsichtbar zu sein. Das ist schade, denn ich finde, man sollte in der zweiten Lebenshälfte auf ein erfülltes Leben zurückblicken können und nicht glauben, man habe die Schlacht verloren. Mein Rat lautet: Wenn eine Frau die vierzig überschritten hat, sollte sie anfangen, eine legendäre Persönlichkeit zu werden. (…) Ihr Name sollte für etwas stehen, und sie muss wichtig bleiben, aktiv sein, mitmischen.

8. Inzwischen ist es mir sehr unangenehm, mich fotografieren zu lassen; ich habe es nie wirklich gemocht, doch in dem Alter, in dem ich jetzt bin, ist es doppelt schwer. (…) Am wenigsten gefällt mir, dass man meinem Gesicht auf den Fotos das Älterwerden ansieht, doch ich weiß, ich brauche nur zehn Jahre zu warten und werde diese Bilder lieben.

9. Unsere Falten spiegeln die Wege, die wir eingeschlagen haben, sind die Landkarte unseres Lebens. In mein Gesicht haben sich der Wind und die Sonne, der Regen und der Staub meiner Reisen eingegraben. Und ich zeige voller Dankbarkeit und stolz all die Spuren jenes bunten Straußes an Erfahrungen, den mir meine Neugier und meine Lebenslust geschenkt haben. Es sind sichtbare Zeichen all meiner Erinnerungen. Warum sollte ich sie auslöschen wollen?

10. Neulich betrachtete ich einen Strauß Gartenrosen, der in Paris auf meinem Nachttisch stand. Eine Rose in dem duftenden Bouquet stach wegen ihrer Schönheit besonders heraus. Im Laufe der Tage begann diese Rose langsam zu welken, doch selbst dabei bewahrte sie sich ihren Zauber. Einige ihrer Blütenblätter wurden trocken, rollten sich zusammen und bekamen kleine, braune Flecken. Dies verlieh der Rose eine ganz neue Art der Schönheit, eine andere als vor einigen Tagen, als sie noch frisch war. Wann immer ich eine neue Unregelmäßigkeit in meinem Gesicht entdecke, denke ich an diese Rose zurück und wie schön sie war. Ich möchte einmal so werden wie sie.

Diane von Fürstenberg wurde 1946 als Kind jüdischer Eltern in Brüssel geboren. Ihre Mutter wurde 1944 nach Auschwitz deportiert. Sie erzog ihre Tochter als Frau, die sich weigert, Opfer zu sein und von ihrem Kind erwartet, dass es seine Chancen nutzt. DvF studierte Spanisch und Betriebswirtschaft. 1969 heiratete sie Egon zu Fürstenberg, mit dem sie nach New York zog und zwei Kinder bekam. Nach zwei Jahren wurde die Ehe geschieden. 1973 eroberte sie mit ihrem Wickelkleid die Modewelt. Es erwies sich als so stilbildend, dass es heute zur Sammlung des Costumes Institute des Metropolitan Museum of Art gehört. 1985 zog sie sich zeitweilig vom Modegeschäft zurück und gründete in Paris einen Verlag. 1997 begann sie mit ihrer Rückkehr nach New York eine zweite Karriere als Modedesignerin. Ihre Modelle vertrieb sie zunächst im Home-Shopping Fernsehen. 2001 heiratete sie den Medienmogul Barry Diller. Seit 2007 ist sie mit ihrem Studio im New Yorker Meatpacking District ansässig.

Alle Zitate aus diesem Text sind ihren 2015 im Berlin Verlag erschienenen Memoiren „Diane von Fürstenberg: Die Frau, die ich sein wollte. Mein Leben.“ entnommen.

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