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Der perfekte Samstag in … Singapur

perfSamsSG1Der Tag beginnt mit Brunch – na ja, fast: Dim Sum geht doch eigentlich durch als asiatischer Brunch. Finde ich jedenfalls. Und natürlich bei Din Tai Fung (ja, ja, ich weiß, schon öfters mal erwähnt! – aber himmlischer geht Dim Sum meiner Meinung nach eben einfach kaum). In Singapur gibt es mehrere Restaurants, ich bin heute in der Filiale in Marina Bay Sands – denn genau in die Ecke der Stadt wollte ich für den Rest des Tages sowieso.

Und so bot sich nach dem Dim Sum erstmal ein wenig “window shopping” in der Marina Bay Sands Mall an. Eine schöne Mall, mit den üblichen Designerläden. Und dem eher unüblichen Kanal, der sich auf der unteren Ebene durch die Mall schlängelt – Venedig lässt Grüßen. Oder so ähnlich. Die Mall biete aber auch ein paar erschwinglichere Shopping-Möglichkeiten. Zum Beispiel Banana Republic, da schaue ich immer mal gerne vorbei. 

Danach ein Abstecher zum ArtScience Museum, denn hier läuft gerade die Ausstellung Annie Leibovitz: A Photographer’s Life, 1990-2005. Fast 200 Fotos sind zu sehen, sowohl aus Annies Privatleben, als auch professionelle Fotos von Berühmtheiten. So gibt es viele Fotos von Susan Sontag, Anniese Mutter und Vater, und ihrer Geschwister. Und die hängen direkt neben Leonardo DiCaprio mit Schwan, Jack Nicholson im Bademantel mit Golfschläger. Oder Johnny Cash und June Carter Cash. Bill und Hillary Clinton sind zu sehen. Genau wie die Obamas. Und  auch einige Landschaftsbilder – man denk bei Leibovitz ja eher an Portraits, so fand ich diese Aufnahmen besonders interessant. 

Nach dieser Prise Kultur etwas Grün, bitte. Und das gibt es, sozusagen en masse, in den Gardens by the Bay. Leider ist der Himmel heute eher grau-in-grau, da grünt es nicht ganz so schön, aber na gut. Der Gardens by the Bay ist Teil einer Initiative, die Singapur grüner machen soll. Besonders fasziniert haben mich die sogenannten Supertrees. Hierbei handelt es sich nicht wirklich um echte Bäume, sondern um baumähnliche Konstrukte aus Metall, die mit verschiedenen Pflanzen bepflanzt wurden – ein “living skin”. Die Idee ist, dass sie mehr gute Luft produzieren, als ein echter Baum. Und manche können auch in Solarenergie. Unglaublich.  Als nächstes auf meinem Programm: der Flower Dome – das Größte ohne Säulen gebaute Gewächshaus der Welt. Die Blumen hier war schön anzusehen, besonders die Orchideen. Viel toller fand ich jedoch den Cloud Forest nebenan. Wasserfall und alles grün, mit tollem Walkway – man fühlte sich wirklich wie im Regenwald. Ich fands atemberaubend.

Nach der ganzen Natur knurrt der Magen. Und was macht sich am Nachmittage besser als Afternoon Tea. Und den gibts ganz wunderbar im Fullerton Bay Hotel at The Clifford Pier. Ein altehrwürdigeres Ambiente gäbe es ja im Fullerton Hotel (gegenüber), aber der Afternoon Tea im Fullerton Bay ist besser: hier gibt es nämlich den tollen Singapore Heritage Afternoon Tea by Shermay Lee. Asien trifft England, sozusagen. So gibt es scones mit clotted cream und Marmelade, aber auch Kurobuta Pork Kong Ba Bao, und den leckeren  Chili Crab Bun. Und auf der süßen Seite zum Beispiel ein luftiger Kuchen mit Kaya und eine ganz tolle Pineapple-Vanilla Jam. Yummy!

Und dann schlendere ich durch Chinatown, im Moment mit Blumengirlanden schön geschmückt, vorbei an Tempeln und Strassenständen, zum Clarke Quay. Ja, touristisch ist es hier, gar keine Frage. Aber ich liebe es, mir das Gewusel der Menschen anzusehen. Die unterschiedlichsten Sprachen und Akzente zu hören. Und die Boote auf dem Singapur River zu beobachten. Und wie sich die Lichter im Fluss spiegeln. Hier geht für mich gerne der perfekte Samstag in Singapur zu Ende.

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2 Comments

  1. Cerstin
    13/10/2014 / 10:59

    Die Leibovitz Ausstellung habe ich 2011 in Sydney gesehen und war total begeistert! Die IKNMLO Welt ist eben doch klein… 🙂 Toller Artikel, Tanja, besonders neidisch bin ich auf die Dim Sums

  2. Tanja
    Autor
    13/10/2014 / 11:21

    Jaaaa, eine kleine Welt! So klein hoffentlich, dass es demnächst mal gemeinsam Dim Sum gibt 🙂 x

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