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Der perfekte Samstag in … Hoi An

Screen Shot 2015-05-06 at 21.56.48Hoi An, UNESCO Weltkulturerbe in Vietnam – und ein Ort, der auf jeden Fall auf die Liste reisefreudiger Frauen (und Männer) gehört. Hoi An war bereits im 15. Jahrhundert eine wichtige Handelsstation für Chinesen, später dann auch für Japaner und Europäer. Ein richtiger Schmelztiegel verschiedener Kulturen, deren unterschiedliche Einflüsse bis heute im Stadtbild sichtbar sind, denn das Besondere ist, dass Hoi An so gut erhalten ist. Im Ortskern findet man Häuser von Händlern und Tempel aus dem 17. Jahrhundert; die Japanische Brücke stammt aus dem 18. Jahrhundert. Man taucht ein in eine längst vergangene Welt.

Und so beginnt der perfekte Samstag in Hoi An zunächst einfach einmal damit, die kleinen Gassen und Strassen zu durchstreifen. Am Fluss sieht man Frauen in kleinen Booten, und mit dem traditionellen Kegelhut (Nón lá) auf dem Kopf, wie sie Touristen durch die Gegend schippern. Fischerboote liegen im Hafen. Am Steg gegenüber vom Markt tummeln sich Händler und Touristen. Marktfrauen sind damit beschäftigt, den frischen Fang verschiedener Fische zu säubern, und für den Verkauf auf ihren Ständen auszubreiten. Stundenlang könnte ich mir hier das Gewusel und Treiben ansehen.

Aber es soll heute auch etwas Sightseeing geben. Tempel und kleine Museen stehen auf dem Programm – man stolpert fast schon über sie, wenn man nur durch die Stadt streift. Stärkung zum Mittag gibt es im wunderbaren Cocobox Cafe.

Der Rest des Tages verbringt sich schön mit der Besichtigung weiterer Tempel und alter Häuser im Ortskern. Man lernt viel darüber, wie sehr Hoi An über die Jahrhunderte von Hochwasser betroffen gewesen ist – in manchen Häuseren zeigen Markierungen, dass das Wasser schon oft fast bis in den 1. Stock stand. Auch der Laden vom Reaching Out Projekt wird erkundet – dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um Menschen mit Behinderungen eine Aufgabe und einen Arbeitsplatz zu geben. Hier findet man schönste Mitbringsel, zum Beispiel Schals, Schmuck und Teesets (mehr über das Zugehörige Reaching Out Cafe, das auch unbedingt einen Besuch wert ist, hier).

Hoi An ist auch ein Mekka für Liebhaber vietnamesischer Küche: es gibt unglaublich viele gute Restaurants. Für den perfekten Samstag muss es aber auf jeden Fall das Morning Glory von Ms Vy sein. Leckerer geht nicht! Die Highlights? Stir-Fried Morning Glory with Garlic; Sautéed Prawns in Coconut; und Stuffed Squid with Pork.

Ausklingen lassen kann man den Samstag in einer der vielen Bars in der Altstadt – wir in der Q Bar. Nach dem Cocktail ist es dunkel draussen, aber Hoi An strahlt im Licht der vielen Lampions. Sie hängen an Häusern und in Bäumen. Ihr Licht spiegelt sich im Fluss. “Magisch” ist die einzig passende Beschreibung!

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