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Der perfekte Samstag in … Paris

9 Uhr: Aufwachen. Ist spät, schon klar, aber früher lohnt nicht. Museen und interessante Geschäfte öffnen erst um 11. Natürlich Bettfrühstück, denn wer will schon mit Kreti und Pleti im Frühstücksraum sitzen. Außerdem ist nichts gemütlicher als ein Betttablett mit Café au Lait, Baguette mit Butter und Aprikosenmarmelade und einer noch warmen Rosinenschnecke.

11-13 Uhr: Erster Shoppingblock. Rechtes Ufer. Rue St. Honoré, Palais Royal. Unbedingt zu den Japanern. Miyake, Comme des Garcons, Yamamoto.

13.00-13.30 Uhr: Mittagessen bei Fauchon an der Madeleine. Platz auf der Terrasse reservieren. Kartoffel-Jakobsmuschelsalat essen und dazu ein schönes Gläschen Pouilly Fumé genießen. Ausschau halten nach Mick Hucknell, der im Viertel wohnt. Und zwar mit dieser sonderbaren Mischung aus Hoffnung und Furcht. Weil man weiß, wenn er wirklich vor einem stünde, wären einem die Sprechwerkzeuge eingefroren.

13-13.05: Espresso im Café Marly im Innenhof des Louvre mit Blick auf die Pyramide.

13.05-13.15 Uhr: Mittagspause mit einem Stapel Modezeitschriften im Liegestuhl in den schwimmenden Ponton-Gärten auf der Seine. Linkes Ufer, Pont d`Alma.

13.15-13.13.30 Uhr: “La Patisserie du jour” bei Dominique Saibron probieren. Heute eine Mini-Charlotte. 77 Avenue du General Leclerc, 14. Arrondissement.photo

13.30-15.30 Uhr: Zweiter Shoppingblock. Linkes Ufer. Rue Madame. APC, Isabel Marant und andere französische Labels.

15.30-16.15 Uhr: Tee mit kleinen Delikatessen auf der dreistöckigen Étagère im efeubewachsenen Innenhof des Hotel Plaza Athenée, Avenue Montaigne.

16.15-16.45 Uhr: Erster und einziger Kulturblock. Man muss schließlich Prioritäten setzen. Musée des Arts décoratifs im Louvre, 107 Rue de Rivoli. Irgendeine interessante Ausstellung gibt es hier immer.

16.45-17.45 Uhr: Maniküre, Pediküre und Facial im Spa des Hotels Bristol. Man gönnt sich ja sonst nichts.

17.45-19 Uhr: Champagne Cruise auf der Seine. Abfahrt an der Port Suffren am Eiffelturm. Der Sommelier schenkt in einem Privatraum am Bug des Schiffes eine feine Auswahl aus. Aber Vorsicht: Er schenkt die Gläser wirklich voll.

19 Uhr-19.05 Uhr: Rue Cambon. Karl kommt. Leider lässt er sich immer noch in diesem unsäglichen Hummer durch die Gegend kutschieren.

19.05-19.15 Uhr: Einmal die Champs Elysee rauf- und runtercruisen. Dafür bei Avis das Gangsterauto Citroen Maserati vorbestellen.

19.15-20 Uhr: Apéritif auf der Terrasse vor “La Rotonde”, Boulevard Montparnasse. Weißer Portwein, dazu eine Schale Oliven.

20-22 Uhr: Abendessen im “Le Grand Colbert”, 2 Rue Vivienne am Palais Royal. Beim Eintritt alle Augen nach rechts. Dort sitzt jeden Abend Pierre Cardin mit seinem umwerfend attraktiven Freund, einem italienischen Conte. Ein Fischgericht nach dem anderen essen. Zum krönenden Abschluss ein mit Grand Marnier flambiertes Crepe Suzette verschmausen.

22-22.15 Uhr: Das Lichtermeer genießen. Von der Plattform des Eiffelturms.

22.30-24 Uhr: Alte Pariser Freunde treffen. Am besten in einer der Kneipen an der Place de la Contrescarpe, 5. Arrondissement.

0-1 Uhr: Mit dem Liebsten auf einer Bank an der Seine sitzen. Eine Flasche Veuve Clicot aus dem blassrosa Gummikühler ziehen. Trinken, küssen und die entscheidenden Sätze sprechen. Wieder küssen. Sich mit dem Rücken zur Seine stellen und die Kelche hinter sich werfen. Sich dabei etwas wünschen.

1 Comment

  1. Cerstin
    24/06/2013 / 22:50

    Liebe Ursel, bitte, bitte, fliege nie wieder ohne mich nach Paris. Für diese Tage wurde ich geboren!

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