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Dekadenblick … Pflegeseren

pflegeserenSie sollen Fältchen minimieren und Schutz vor UV-bedingter Hautalterung und Umwelteinflüssen bieten, Pigmentstörungen und Elastizitätsverluste korrigieren, die Haut straffen und dabei wie ein Weichzeichner das Aussehen unserer kostbaren Gesichtshaut optimieren.

„Spanx“ für’s Gesicht, könnte man sagen, und sich ab einem bestimmten Alter nicht mehr ohne aus dem Haus wagen, zumindest wenn ein Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich ansteht.

Aber jetzt mal unter uns Betschwestern: was bringen diese teuren flüssigen Kostbarkeiten wirklich? Die Iknmlo-Bloggerinnen haben – Clarins sei Dank – verschiedene, auf ihre individuellen Hautbeschaffenheiten und -bedürfnisse angepasste Pflegeseren getestet.

DSC04644Nachdem ich mein Hotelzimmer in Barcelona bezogen hatte, inspizierte ich wie immer als Erstes das Bad. Machte einen guten Eindruck. Dicke, flauschige Handtücher, alles piccobello, blitzblank geputzte Spiegel und ein kleiner, runder Kosmetikspiegel. Vielleicht hätte ich besser nicht hineingesehen. Ich sah müde aus. Total erschöpft. Es ging mir auf, dass in meinem Gesicht nicht nur 60 Jahre konzentrierte Lachfältchen versammelt waren. Meine Haut steckt Reisestress, Schlafmangel, zu wenig Flüssigkeit und die schlechte Flugzeug-Luft nicht mehr so gut weg wie früher.

Was mir jetzt fehlte, war kein Zauberbrunnen, keine PR-Fantasie, sondern eine richtig effektive Hautkur. Da kam das elegante, dunkelrote Fläschchen mit der goldenen Kappe gerade richtig. Der Inhalt: ein Serum mit pflanzlichen Inhaltsstoffen und Algen, nach Hightec-Methoden zusammen gestellt. Angeblich hochwirksam. Doch ich war skeptisch.

Im Beiheft las ich die Empfehlung, das Auftragen des Serums mit einer kleinen Gesichtsmassage zu verbinden. Die Technik besteht aus 5 einfachen Schritten. Von nun an begann ich zu massieren. Am Morgen und am Abend, währenddessen ich erst zwei Tröpfchen von dem kostbaren Serum und anschließend die Tages- bzw. Nachtpflege auftrug. Das dauerte keine drei Minuten, war aber eine wohltuende Stimulierung der Gesichtsmuskeln, die die Durchblutung der Haut deutlich anregte.

Am Serum selbst fiel mir zunächst der dezente Duft auf. Auf meine trockene und empfindliche Haut wirkte es sich sehr positiv aus. Sie saugte die Inhaltsstoffe wie ein Schwamm in sich auf. Trockenheit und Gespanntheit wichen und Wohlgefühl stellte sich ein.

Doch das war auch nötig, denn die kommenden Tage verlangten meiner Haut noch Einiges ab: Kurze Nächte, zu viel Alkohol, stark gechlortes Wasser, verschmutzte Luft. Obendrein – sehr dusselig – bekam ich bei einem Spaziergang am Strand einen starken Sonnenbrand im Gesicht. Jetzt zeigte sich, dass das Serum ein Alleskönner ist: Es wirkte unmittelbar beruhigend auf der beanspruchten Haut. Die Schwellungen waren nach einer Nacht verschwunden, und nach einer weiteren Nacht war die Haut regeneriert. Am Ende des Urlaubs sah ich zwar immer noch meinem Alter entsprechend, aber frisch, straff und ausgeruht aus.

Das Wunderkind hat auch einen Namen: Clarins Supra Sèrum Haute Exigence. Lohnt sich!

tanja2Toronto im Maerz. Noch immer fest im winterlichen Griff, und so begruessen mich, nach wenig Schlaf, zwei Flughaefen und gut 10 Stunden im Flieger mit schrecklicher Flugzeugluft, beissende -18 Grad. Hoechsttemperatur! Oh je, die Arme Haut. Sollte ich mich ueberhaupt trauen, unter diesen Bedingungen mit dem Test vom Clarins Multi-Active Serum zu beginnen? Die Haut war doch schon ungluecklich genug, und man weiss ja nie …

Ich entschied mich dafuer – und das war, soviel war ziemlich schnell klar, eine sehr gute Entscheidung! Extrakte aus der Bluete des Feigenkaktus sollen den natuerlichen Abloeseprozess abgestorbener Hautzellen foerdern, und zusammen mit den anderen Inhaltsstoffen die Haut beruhigen und ihre Regeneration verbessern. Schon nach wenigen Anwendungstagen merkte ich, dass dem auch wirklich so war. Trotz der noch immer frostigen Temperaturen – mittlerweile regelrecht „milde“ -8 Grad – und eiskaltem Wind wurde meine Haut immer geschmeidiger. Davon war ich verbluefft, denn eigentlich trocknet meine Haut im Winter ziemlich aus, den kalten Temperaturen und der Heizungslauf in Raeumen sei Dank. Aber jetzt? Ueberhaupt nichts zu spueren. Und von Tag zu Tag wurde mir klarer: ganz im Gegenteil. Meine Haut wurde nicht nur nicht winterlich trocken, sondern erhielt einen klareren Teint.

Auch im weiteren Verlauf meiner Reise – also weiteren Flugzeugen, Zuegen und furchtbaren Klimaanlagen in Hotels – blieb es dabei. Meine Haute wurde immer geschmeidiger, und ich habe eindeutig ein besseres Hautbild. Ein weiterer sehr positiver Effekt: das Make-up haelt besser. Zwear wuerde ich nicht sagen, dass es vorher nicht gehalten haette, aber es dauert nun eindeutig laenger, bis es den „Haltewillen“ verliert. Ich nehme an, dass es daran liegt, dass die Haut sich dank des Serums besser regeneriert, under alte Hautzellen nicht mehr „im Weg“ sind. Mittlerweile, zurueck in europaeischen Gefilden und waermeren Temperaturen, moechte ich das Serum nicht mehr missen. So geschmeidig, dass kann ich ehrlich sagen, war meine Haut noch nie. Und das Serum riecht auch noch so schoen – nicht unwichtig, und ein weiterer Grund, warum ich es gerne auftrage. Man kann es uebrigens als Kur oder regelmaessig benutzen. Mein Test basiert auf der regelmaessigen Nutzung vor der Nachtpflege.

Als Fazit gibt es von mir fuer den klaren Teint ein gleichermassen klares „Danke“ an Clarins!

DSC04383 (Medium)Erst sind es dezente Anspielungen.
„Du siehst müde aus“, sagt ein Kollege.
„Geht’s Dir nicht so gut?“, eine Freundin.
Mein kleiner Neffe (7 Jahre) bringt es unverblümt wie oft nur Kinder das können auf den Punkt, „Cerstin, Deine Augen sehen aber komisch aus.“

Er sagt „komisch“, weil er faltig noch nicht kennt.
Es ist Frühjahr. Die Heuschnupfensaison hat begonnen. Das ewige Rumreiben an den Augen und meine in dieser Zeit chronisch trockene Haut haben ihre Zeichen in Form von massiven Trockenheitsfältchen hinterlassen. Es muss etwas geschehen, das ist klar. Ich fahre schwere Geschütze in Form von Pflanzenextrakten und Hyaluronsäure (hört sich nur aggressiv an, ist aber ein natürlich in der Haut vorkommender Wirkstoff, der ein Vielfaches seiner Masse an Wasser speichern kann) auf: Clarins Double Serum verspricht Abhilfe innerhalb von 9 Tagen. Zeit für eine Intensivkur.

Morgens und abends drücke ich zwei mal auf den Kopf des futuristisch anmutenden Spenders. Die Wirkstoffe aus den beiden Kammern, eine öllöslich, eine wasserlöslich, vermische ich brav in der Hand und streiche dann damit über mein Gesicht und meinen Hals. Riecht so gut wie nicht, vielleicht ganz dezent nach Kräutern. Zwei Spritzer reichen für mein ganzes Gesicht und den Hals. Darüber kommt morgens eine Schicht Tagescreme mit Lichtschutzfaktor und abends eine Nachtcreme, die die Wirkstoffe des Serums einschließen und hoffentlich noch ein bisschen tiefer in meine Haut eindringen lassen. Fühlt sich angenehm an, aber einen sofortigen Effekt merke ich nicht.

Zwei Wochen später sehe ich meinen kleinen Neffen wieder. Der Pollenflug ist jetzt in vollem Gange. Er legt mir liebevoll die Hand auf den Arm und sagt, „Jetzt sehen Deine Augen wieder normal aus.“ Danke, Du Süßer, denke ich. Und dann: Danke, Clarins.

Profilbild (Mittel)„Reduziert Pigmentflecken!“ Alle wollen es, wer kann´s? Mit meinem Wunsch nach einem gleichmäßigen Teint scheine ich nicht allein zu sein. Im Gegenteil, der Werbung nach zu urteilen, bin ich ziemlich trendy! Haben plötzlich alle Frauen mittleren Alters entdeckt, dass sie unregelmäßig „bräunen“, hat vorher keine Frau bemerkt, dass im Verlauf der Jahre zu stärkerer Pigmentierung neigt, war es ihr lange egal, oder kann die Kosmetikindustrie plötzlich viel mehr und freut sich, dass sie so dringend gebraucht wird? Oder sollte die Frau in den „besten Jahren“ einfach zu einem vielversprechenden und zahlungskräftigen (!) Anlageobjekt geworden sein? Selbst in jeder ländlich, idyllischen Lokalzeitung finden sich plötzlich großformatige Anzeigen, die einschlägige Produkte gegen bisher wenig öffentlich erwähnte Wechseljahresbeschwerden (u.A. Scheidentrockenheit!) anbieten!

Doch zurück zu den offensichtlichen Äußerlichkeiten. Jeder kleine Sonnenstrahl, meldet mir der unerbittliche Spiegel zurück, hat sichtbaren Einfluß auf meine Gesichtshaut! Sollte ich Sonnencreme vor jedem Gang nach draußen auftragen oder dauerhaft zur möndänen Schlapphutträgerin werden? Mein kritischer Badezimmerspiegel schaut vielsagend auf den Spender des Wundermittels mit der goldenen Kappe – Clarins Capital Lumiere Serum! Zeichen der Hautalterung sollen reduziert werden und Pigmentflecken gemildert. Verschwörerisch raunt er : “Greif zu! Du warst nie ein Schneeweißchen, höchstens ein Rosenrot mit roten Wangen (sprich: Trend zu erweiterten Äderchen). Pass auf, dass Du nicht sommers wie winters zu einer erwachsenen Pippi Langstrumpf wirst!”

Ich vertraue den märchenhaften Versprechungen des Spiegels und den Anweisungen des Beipackzettels und trage fortan jeden Morgen und Abend einen mittelgroßen Tropfen des wohlriechenden Serums zuerst auf meine Fingerspitzen auf und klopfe dann, das so leicht Erwärmte vorsichtig in meine sehnsüchtige Gesichtshaut ein. Hals und Dekoltee vergesse ich nicht. “Du machst das gut” , flüstert mein Spiegel, “Lass nicht ab, der Prinz wird es zu schätzen wissen!” Ach, Spieglein, ich tue es für mich und gegen unschöne Altersflecken (Huch, das böse Wort!)! Und wahrhaftig, auch wenn hier kein Stroh zu Gold gesponnen wird, so meine ich doch nach Tagen der Anwendung und kritischer Spiegelung meiner Gesichtshaut weniger bräunliche Unregelmäßigkeiten zu entdecken. Mein Teint wirkt gleichmäßiger! Auf jeden Fall fühlt sich meine Haut entspannt, pfirsichzart und ganz weich an. Das angenehme Gefühl des Auftragens und die geschmeidige Konsistenz des Serums möchte ich bei meinem morgendlichen und abendlichen “Cremeritual” nicht mehr missen. Und es duftet dezent! Viel besser als Dermalogica…

“Siehst du”, sagt der besserwisserische Spiegel.

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