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Das schönste Café der Welt

P1180971… ist zur Zeit der MPavilion im Victoria Park in Melbourne. Die Einschränkung „zur Zeit“ ist leider wörtlich zu nehmen, denn bei diesem Café handelt es sich um eine temporäre Kunst- Installation. Sie orientiert sich an der Londoner Serpentine Gallery, in der eine Jury jedes Jahr ein anderes Architekturbüro auswählt, ein begehbares Kunstwerk zu gestalten, das die Besucher während der Sommermonate als besonderen Ort der Begegnung nutzen können. In Melbourne, der kunstsinnigen und kosmopolitischen Metropole Südaustraliens, wurde in diesem Jahr eine junge britische Architektin, Amanda Levete, beauftragt, den Pavillon zu gestalten. Und der ist ihr wunderbar gelungen! Man sitzt wie unter einem Blätterdach in einem Raum, der offen und zugleich geschützt ist. Offen, weil der Blick frei ist auf den schönen Park und die Skyline der Stadt. Schutz bietet ein Baldachin aus sich überlappenden Riesenblättern, die an den oberen Enden von schlanken, sich im Wind wiegenden Säulen angebracht sind. Die Blätter sind unterschiedlich groß, haben einen Durchmesser zwischen drei und fünf Metern und bestehen aus einem transluzenten Material, das nur wenige Millimeter dick ist. Der Ort bietet etwas, das in einer Großstadt unbezahlbar ist, nämlich eine verträumte, fast poetische Oase der Ruhe. Zugegeben: Über die Kulinarik im MPavilion schweigt man besser. Der Kaffee schmeckt nur “es geht so”, und den Kuchen kann man ganz vergessen, aber ein Gläschen Champagner geht natürlich immer.

Der MPavilion dient noch bis zum 7. Februar 2016 als Café und Veranstaltungsort für Kunstworkshops, Aufführungen und Gesprächsrunden.

 

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