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Clarins Selbstbräuner Gelée Express

Ungeplant bieten wir euch hier einen koordiniert wirkenden Selbstbraeuner-Test! Ich war schon seit laengerem auf der Suche nach einem neuen Produkt zum ausprobieren, und als ich letzte Woche von der Arbeit auf dem Weg nach Hause war entdeckte ich bei Clarins ein tolles Angebot und so dachte ich: auf gehts! Und prompt las ich abends Cerstins tollen Artikel zum Clarins Selbstbräuner-Konzentrat Teinté Intense für Gesicht & Dekolleté. Den hatte ich zunaechst verpasst, und so musste ich natuerlich erstmal schmunzeln, dass auch Cerstin im Sommer- und Urlaubsfieber an die (fehlende) Braeune denken musste. Auf zur Safari in der Serengeti geht es fuer mich nicht, aber ich gehoere auf jeden Fall auch eher zur “weisslichen Touristenklasse” im Sommerurlaub: ich werde vielleicht irgendwann mal rot, aber ein sommerlicher, goldener Braunton? Da kann ich lange warten.

Also mal gleich vorweg: die Welt geht fuer mich da absolut nicht unter! Ich muss nicht total braun sein. Genaugenommen finde ich das gar nicht besonders attraktiv, wenn Leute zu braun sind. Und durch die Medien hoert man immer oefter, welchen Schaden zu viel Zeit in der Sonne anrichten kann. Allerdings brauche ich da gar nicht die Medien: durch meine Zeit in Neuseeland habe ich das ganz genau braeuner1selbst beobachten koennen, und, so glaube ich, auch eine etwas andere Perspektive auf die Urlaubsbraeune bekommen. Denn in Neuseeland ist es mit der Sonne eine ganz andere Sache: kaum eine Ozonschicht gibt es, und auch (was ja prinzipiell toll ist) kaum Luftverschmutzung. Und daher eben eine sehr viel intensivere UV Strahlung, als in Europa. Der niedrigste Lichschutzfaktor, den man in Neuseeland und Australien als Standard mittlerweile meistens im Laden findet, ist 50+. Slip-slop-slap heisst das Motto, welches zum ersten Mal bereits in den 1980ern in Australien in eine Kampagne benutzt wurde: slip on a shirt, slop on sunscreen und slap on a hat. Letzteres wird ja in unseren Gefilden eher selten gemacht – ich jedenfalls habe meinen ersten Sonnenhut in Neuseeland gekauft. Was fuer mich aber vor allem erschreckend war: viele neusseelaendische Frauen sehen um einiges aelter aus, als sie sind. Die Sonne hat viele Spuren hinterlassen!

Und so sehne ich mich gar nicht danach, besonders braun zu sein. Aber ein goldener Schimmer, ja, der waere schon nicht schlecht. Bisher habe ich nur ein Produkt benutzt: St Tropez Self Tan Classic Mousse. Prinzipiell nicht schlecht, denn das Resultat war fuer mich ein natuerlicher brauner Ton. Die Anwendung ist recht einfach, und ich hatte keine Probleme mit Streifen oder weissen Stellen. Aber die Mousse faerbt ab, waehrend sie einwirkt. Und stinken tut sie auch nicht schlecht. Zudem – und obwohl die Anwendung nicht schwer ist – ist das Auftragen einer Mousse doch immer etwas umstaendlich. Da fand ich die Idee eines Gels eindeutig ansprechender.

Wie macht sich also nun das Clarins Selbstbraeuner Gelée? Zwar steht in der Anleitung nicht, dass man einen benoetigt, aber ich habe das Gel, wie auch die St Tropez Mousse, mit einem Selbstbraeuner-Spezialhandschuh aufgetragen. Gar nicht so eher aus Angst vor Verfaerbungen auf der Hand, sondern, weil ich der Meinung bin, dass man so viel gleichmaessiger auftragen kann. Nach dem Auftragen muss man das Gel eine Weile einziehen lassen, es dauert aber wirklich nicht lange – dann kann man sich, ohne Angst vor Verfaerbungen – sofot anziehen, und das Gel in Ruhe einwirken lassen (ueber Nacht ist ok). Das Gel selbst kann keine Farbe abgeben, und so hat sich auf jeden Fall das Problem eventueller Verfaerbungen erledigt. Soweit, so gut. Leider muss ich sagen, dass es auch bei Clarins mit dem Geruch so eine Sache ist: zwar richt es nicht so stark, wie die St Tropez Mousse, aber dass man gerade Selbstbraeuner verwendet hat laesst sich nicht leugnen. So ist es wohl nun einmal.

Und das Resultat? Ich bin angetan. Wie immer habe ich auch das Clarins Gel nur auf den Beinen und Fuessen verwendet. Bereits nach einer Anwendung, mit Einwirkung ueber Nacht, sehe ich eine sehr natuerlich wirkende Braeune. Mehr muss es gar nicht sein! Viele moegen sich beim Anblick meiner Bilder fragen, wo denn da die Farbe sein soll. Aber fuer mich ist sie auf jeden Fall eindeutig sichtbar. Ein schoener, im Sonnenlicht leicht schimmernder, Goldton strahlt mich nun an.

Im Vergleich wuerde ich sagen, dass die St Tropez Mousse nach einmaliger Anwendung mehr Farbe gebracht hat. Natuerlich sahen beide aus. Weder bei St Tropez noch Clarins hatte ich Probleme mit Streifen oder ungebraeunten Stellen. Wenn ich aber nach der Schnelligkeit und Anwendungsfreundlichkeit gehe, und vor allem bedenke, dass das Clarins Gel nicht abfaerbt, dann gewinnt es klar das Rennen. Und vielleicht gibt es ja auch irgendwann einmal einen besseren Geruch, das waere wunderbar!

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