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F.X.Mayr: Nach-Kur

Foto 1„Du siehst irgendwie so entspannt aus!“ „Wo warst Du, Du wirkst so erholt!“  Ich erzähle von Herrn Mayr und mir und der engen Hose, die endlich wieder passt, schwärme von Tulpenbeeten und uralten Bäumen im Gräflichen Park in Bad Driburg. Bemerke nebenbei, dass ich das TV-Gerät auf meinem Zimmer nur zwei Mal eingeschaltet habe und die Ruhe im Hölderlinhaus eine besondere war.Gebe zu, dass Nordic Walking gar nicht so blöd ist , wie ich dachte und sogar richtig Spaß machte. Ich bin wieder zu Hause und man könnte ja meinen, dass das Osterfest mit vielen Schokoladeneiern und Mahlzeiten im Familienkreis ganz schnell alles beim „Alten“ sein ließe, und ich mir mal wieder so richtig etwas gönnen könne. Doch die gegessenen Schokoeier kann ich an einer Hand abzählen, und die Waage ist nach wie vor freundlich zu mir. Ich bin tatsächlich „erleichtert“ und fühle mich gut. Habe ich es wirklich geschafft, „die Diktatur des lieben Fraßes und der Genusssucht“ ein wenig in Frage zu stellen? Ich habe versucht, die zurückliegende Woche in Bad Driburg als eine Art ganzheitlichen „Gesundheitsservice“ zu betrachten, bei dem es weder um ein „Vorwärts“ noch ein „Zurück“ geht, sondern viel mehr auch um den Blick nach innen. Das gelingt leicht bei Sonnenschein, in gepflegter Umgebung und mit aufmerksamer Rundum-Betreuung! Man müsse, so Dr. Hietkamp, sich die Zeit lassen, „dem Weg der Melodie nach zu horchen, nach zu spüren…“ Das tue ich. Vielleicht stimmt es ja, wenn F.X.Mayr die Verdauungsorgane als „psychische Erfolgsorgane“ sieht. Ich werde mich weiter bemühen, tief in meinen Bauch zu atmen und manchmal darf ich auch ruhig auf mein Bauchgefühl hören! Basenpulver und Bittersalz soll ich noch ein wenig weiter zu mir nehmen… Auf den ersehnten „Flow“ nach einigen Kurtagen habe ich allerdings vergeblich gewartet! Vielleicht beim nächsten Mal…

In Gräflichen Park kann der Kurgast selbst entscheiden, was er tut und was nicht. Das Programm der Mayr Kur wird individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche abgestimmt.Wer, so wie ich, am Nachmittag nicht auf den Espresso verzichten will, findet Platz in der Bar, drinnen oder draußen, im Pferdestall oder auf der Terrasse des Caspar´s.Ich kehrte aber gern wieder zurück in die besondere Atmosphäre des Hölderlinhauses, um konzentriert das berühmte Dinkelbrötchen zu verzehren, nicht viel zu sprechen und meinen Gedanken nach zu hängen. Eine Woche ist eine gute Zeitspanne, um einen kleinen Eindruck von möglichen Kurauswirkungen zu bekommen, aber länger „Mayern“ ist bestimmt intensiveres und noch erfolgreicheres „Mayern“für Körper und Geist, Distanz vom Alltag zu gewinnen, Muße-Zeit zu finden und auszukosten und zu regenerieren.

Ich war so gern ein Kurgast!

Vielleicht bleibt es ja dabei, dass ich ein wenig gelassener geworden bin, viel gründlicher kaue, mehr Tee als Kaffee trinke und gleich übermorgen meinen Garten völlig neu bepflanzen werde!

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