Ich kann nicht mehr leben ohne

Ikonen

Gertrude Stein weigerte sich seit dem College, ein Korsett anzulegen. Die Emigrantin Tamara de Lempicka trug Diamantarmb├Ąnder vom Handgelenk bis zum Ellenbogen, um ihr Kapital im Falle einer Flucht jederzeit bei sich zu haben. Georgia O┬┤Keeffe sah man in nonnenhaften, schwarzen Kleidern und mit streng zur├╝ckgek├Ąmmten Haaren, seit sie 12 war. Maria Callas hungerte sich in nur einem Jahr 40 Kilo ab, um ihre Wunschgarderobe tragen zu k├Ânnen. Nana Mouskouri stilisiert sich mit schwarzen, kantigen Brillen, sie sind ihr Schutzschild. Ganz anders Ingeborg Bachmann. Trotz ihrer extremen Kurzsichtigkeit war sie zu eitel, eine Brille zu tragen.

Ab der n├Ąchsten Woche werden wir im Blog immer mal wieder ├╝ber das Leben und die Kleidung weltber├╝hmter K├╝nstlerinnen berichten. Wir werden besondere Vorlieben enth├╝llen und erz├Ąhlen, was die Frauen wann, wo und warum trugen und so einen intimen Einblick in die Welt erm├Âglichen, in der sie gelebt haben. Wir werden Frauen vorstellen, die nicht nur einzigartige K├╝nstlerinnen sind, sondern auch einzigartig aussehen. Es sind bildende K├╝nstlerinnen, Autorinnen und S├Ąngerinnen. Sie sind Paradiesv├Âgel, eigenwillige, k├╝hne Frauen mit einer Aversion gegen Angepasstes. Sie kleiden sich nach mutigen Vorstellungen, lassen sich auf Schr├Ąges ein und schwimmen bewusst gegen den Strom. Freuen Sie sich drauf!

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