Goldgräberin im Baumarkt

FotoIch hasse die meisten “Steh-rümchen”, Selbstgetöpfertes und staubige, uralte Makrameegebilde sowieso. Andrerseits plante ich vor vielen Jahren ein Praktikum in Idar-Oberstein( Edelsteinverarbeitung!) zu machen und Goldschmiedin zu werden. Dieser Ausbildungsgang bleibt sicherlich in gar nicht so ferner Zukunft einem “Seniorenstudium” zugeordnet, wenn überhaupt… Ich habe mittlerweile viele Wege gefunden, meinem Hang nach Kreativität nachzugehen und vergnüge mich mit Umbauarbeiten und immerwährender Gestaltung von Haus und Hof.

Aber ich kann auch kleiner, und ein Gang in den Baumarkt bietet vielfältige Möglichkeiten! Wunderbar, zwischen all´den meterhohen Regalen nichts Bestimmtes zu suchen, aber gelassen in den kleinen Schubladen mit metallischen Schrauben, Karabinerhaken, Muttern und Unterlegringen zu wühlen! Direkt im Regal stelle ich mir ein interessantes Gebilde, gold- und silberfarben, zusammen und trage es stolz zur Kasse. Aber so einfach ist das nicht! Hier muss, genau wie in der Gemüseabteilung von Tante Real, abgewogen werden! Die wahren Werte wiegen schwer und der Waage entgeht auch nicht das kleinste Schräubchen. Ich verstaue meine 6 (!) Einzelteile in kleine durchsichtige Plastiktüten mit den entsprechenden Preisschildern und darf bezahlen.

Zu Hause breite ich meine Preziosen aus, “fädele”  die Unterlegscheiben in der richtigen Reihenfolge auf den Karabinerhaken, und meine neue Kette mit “goldenem Silber-Anhänger” vom Baumarktjuwelier macht mich ausgehfein!

Fortsetzung folgt: Ich arbeite am passenden Ring.

Kette, lang: privat

Karabinerhaken, Unterlegscheiben: Hornbach

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